AMA Marketing: Bei Geflügel auf Herkunft achten

Fleisch und Eier von Geflügel können auch jetzt bedenkenlos verzehrt werden. Das gilt auch für die zurzeit aktuelle Martini-Gans. Noch nie wurde die Produktion von Geflügel so streng überwacht.
Die Österreicher essen zwar jedes Jahr weniger Gänsefleisch, setzten dafür aber immer mehr auf Produkte aus heimischer Herkunft.
Die Österreicher essen zwar jedes Jahr weniger Gänsefleisch, setzten dafür aber immer mehr auf Produkte aus heimischer Herkunft.
Umfangreiche Kontrollmaßnahmen von der Aufzucht über die Schlachtung bis zur Verarbeitung sichern heimische Qualität ab. In jeder Phase sorgen unabhängige Tierärzte für die Einhaltung der aktuellen gesetzlich festgelegten Richtlinien und die darüber hinaus zusätzlichen Bestimmungen. Kurze Transportwege sind für die Frische der Produkte Voraussetzung. Wer in Zeiten wie diesen auf Nummer sicher gehen will, kauft deshalb Geflügel von heimischen Anbietern mit nachvollziehbarer Herkunft.

50.000 heimische Gänse

In Österreich werden jährlich rund 200.000 Gänse verspeist. Rund die Hälfte davon zu Martini und Weihnachten. Der jährliche pro-Kopf-Verbrauch an Gänsefleisch lag 2002 noch bei 0,3 kg, im Jahr 2004 bei 0,1 kg. 50.000 Gänse kamen im Vorjahr aus heimischen Betrieben, vorzugsweise aus dem Burgenland, Oberösterreich und Niederösterreich. Der Selbstversorgungsgrad wurde in den letzten drei Jahren von 10% auf 25% gesteigert.


Aktualisiert am: 22.11.2005 17:16

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