ALKA Silospeed G-5 erreicht Serienreife

Silospeed ist ein neues Silierverfahren mit enormer Schlagkraft und niedrigen Kosten. Lohnunternehmer Josef Altenbuchner aus Hochburg-Ach hat die ALKA Silospeed G-5 jetzt zur Serienreife gebracht.
Die Gestaltung der Futtermiete ist flexibel: individuelle Mietenlänge ohne Folienverschnitt!
Die Gestaltung der Futtermiete ist flexibel: individuelle Mietenlänge ohne Folienverschnitt!
Gleich wie bei der Schlauchsilierung werden die silierfähigen Futterarten (Maissilage, Grassilage, Zuckerrübenschnitzel etc.) über ein Verdichtungsaggregat geführt und direkt in den Folienkanal eingepresst. Das Futter lagert rasch und dicht unter Luftabschluss, eine nachträgliche Verdichtung oder Abdeckung ist nicht notwendig. Sobald die Maschine aus der Miete fährt, ist auch schon die Abdeckarbeit erledigt. Lediglich das Folienende muss eingeschlagen und beschwert werden.

Die Konservierungsparameter stimmen
Im Rahmen einer Untersuchung von zwei Silomieten wurde nicht nur die Verdichtung, sondern auch der pH-Wert der Futterproben bestimmt. Dieser betrug im Mittel bei Maissilage 3,29 und bei Grassilage 3,41. Der pH-Wert ist ein wichtiger Indikator für die Prozess-Stabilität bei der Silierung von wirtschaftseigenem Grundfutter (Mais- und Grassilage).
Üblich sind bei Grassilagen (TM: 30 % - 35 %) pH-Werte von 4,3 bis 4,6. Diese tiefen Werte lassen auf gute Silierbedingungen schließen und sind eine wichtige Voraussetzung für stabile Silagen.

Das bleibt festzuhalten
Das Folien-Silierverfahren ALKO Silospeed ist eine stark veränderte Weiterentwicklung des Schlauch-Silierverfahrens. Die Verfahrenskette läuft gleich wie das Fahrsiloverfahren. Die wesentlichen Veränderungen des Folien-Silierverfahrens im Vergleich zur Schlauchsilierung sind:

  • Verlustfreie Gestaltung der Mietenlänge (keine Folienreste)
  • Hohe Verdichtungsleistung ist auch bei Grassilage, die mit einem Kurschnittladewagen geerntet wurde möglich (35 t TM/h oder 100 t Anwelksilage/h)
  • Die glatte Folienoberfläche ist auch bei Grassilagen gegeben – es ist keine Nacherwärmung nach der Öffnung des Foliensilos zu befürchten.


Das Verfahren eignet sich für alle strukturierten Erntegüter, die über leistungsfähige Ernteketten geerntet werden können. Hohe Verpressleistungen, hohe Verdichtungswerte bei Gras- und Maissilage und konkurrenzfähige Kosten im Vergleich zum Traunsteinsilo kennzeichnen dieses neue Siliersystem. Bei hoher Jahresauslastung lassen sich die Gesamtkosten noch drastisch reduzieren. Die volle Leistungskapazität und damit geringe Kosten erreicht das System nur in Verbindung mit einer professionellen Erntelogistik.

Autoren: DI Alfred PÖLLINGER (LFZ Raumberg-Gumpenstein) und Ing. Johannes PAAR (Bad Blumau)


Aktualisiert am: 07.07.2008 10:50
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