AGES: Keine Pflanzen als Urlaubsandenken

Bei der Einfuhr von Pflanzen sind zahlreiche Einfuhrbeschränkungen und -verbote zu beachten.
Lebende Pflanzen oder Stecklinge sind beliebte Urlaubssouvenirs. Viele Arten unterliegen jedoch nach Auskunft der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) Beschränkungen, wie z. B. der Vorlage eines Gesundheitszeugnisses aus dem Herkunftsland, oder gar Einfuhrverboten. In solchen Fällen werden sie vom Zoll beschlagnahmt und müssen vernichtet werden. Denn sie könnten zur Einschleppung von Pflanzenkrankheiten oder -schädlingen beitragen, die, wenn sie einmal in Österreich etabliert sind, in der heimischen Landwirtschaft schwere wirtschaftliche Schäden verursachen könnten. Die AGES rät daher, sich noch vor Antritt einer internationalen Reise über die gesetzlichen Bestimmungen zu informieren. Auskünfte erteilt der Amtliche Österreichische Pflanzenschutzdienst an der AGES unter der Telefonnummer (direkt aus ganz Österreich ohne weitere Vorwahl) 050 555-33301 oder 050555-33302.


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Aktualisiert am: 22.07.2009 09:56
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