AGCO: Europa legt zu

Der Umsatz und der Umsatzanteil Europas haben letztes Jahr innerhalb des Gesamtkonzerns zugelegt. Der weltweite Gesamtumsatz blieb gegenüber 2005 nahezu konstant – unterm Strich schrieb der Konzern aber 2006 rot.
Mit 5,4 Milliarden US-Dollar machte Agco 2006 etwa den gleichen Umsatz wie 2005, allerdings verschoben sich die regionalen Gewichte: 61 % der Verkaufserlöse kamen aus Europa, Afrika und dem mittleren Osten (2005: 55 %). Der Umsatzanteil Nordamerikas sank von 29 % (2005) auf 24 % (2006). Marktrückgänge waren auch im Asiatisch-Pazifischen Raum zu verzeichnen, während sich Osteuropa und v.a. Deutschland positiv entwickelten.

Außerordentliche Ausgaben bzw. Investitionen, zB in den Bereich Pflanzenschutzgeräte (171 Mio. USD) führten in der Gewinn- und Verlustrechnung zu einem Minus von 64,9 Millionen USD, während 2005 noch ein Gewinn von 31,6 Millionen erzielt wurde.

Strategiewechsel fortführen
Agco-Chef Martin Richenhagen bestätigte bei der erstmal in Europa abgehaltenen Quartals-Bilanzpressekonferenz die Fortführung der neuen Konzernstrategie: Die Epoche der „Akquisition neuer Firmen“ ist endgültig Geschichte, die Strategie des „organischen Wachstum“ wird konsequent fortgesetzt. Die vier Marken Challenger, Fendt, Massey Ferguson und Valtra bilden den zukünftigen Schwerpunkt des Unternehmens. Bisherige Agco-Marken wie Hesston und Gleaner sollen in diese Strategie eingegliedert und als Typenbezeichnungen weiter fortgeführt werden.

Weitere Infos: http://www.agcocorp.com


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Aktualisiert am: 08.03.2007 13:11
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