7. Fleckviehseminar erfolgreich

Im Kongresszentrum am Dom in St. Johann im Pongau fand das 7. Fleckviehseminar der AGÖF statt. Neben Referaten zu Themen wie

  • Die zukünftigen Rindermärkte in der EU,
  • Zuchtprogramm Fleckvieh Austria und
  • Markergestützte Selektion
  • wurden auch führende Zuchtbetriebe besichtigt.
Rund zweihundert Teilnehmer erlebten einen wunderschönen Fleckviehzüchtertag im Pongau. Im theoretischen Vormittagsteil nahm Dr. Rainer Nagel von der EU Kommission die Märkte für Milch und Rindfleisch in der EU ins Visier und konnte dabei sowohl gute als auch schlechte Nachrichten überbringen. Gute Rindfleischpreiserwartungen sind die gute Nachricht, bis spätestens 2013 auslaufende Exporterstattungen für Zuchttiere die schlechte.

Univ. Prof. Dr. Förster von der UNI München berichtete über Möglichkeiten der sogenannten Markergestützten Selektion, mit der in Zukunft die Genanlagen von Rindern genauer unter die Lupe genommen werden können und eventuelle Erbkrankheiten oder andere genetische Faktoren gefunden und ausgemerzt werden könnten. Die bislang hauptsächlich wissenschaftlich erprobte Methode wäre nun praxisreif und wird daher bereits zur Ausmerzung der sogenannten Spinnengliedrigkeit in der Fleckviehpopulation Anwendung finden. Bayern und Österreich wollen in diesem Bereich zusammenarbeiten.

Weitere Referate hielten Dr. Christa Egger-Danner und DI Peter Stückler. Am Nachmittag standen Betriebsbesichtigungen bei den Spitzenzüchterfamilien Gruber in Hüttschlag und Grießner in St. Johann im Pongau am Programm.

weitere Infos: AGÖF


Aktualisiert am: 24.05.2006 16:20
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