4. Bio-Fachtagung in Raumberg-Gumpenstein

Möglichkeiten und Grenzen der Low-Input Vollweidehaltung von Milchkühen
Darüber waren sich die Referenten am Podium einig: Wesentlich für den Erfolg dieses Systems sind die Einstellung und Motivation der Bauern, das low-cost System auf ihrem Betrieb konsequent umzusetzen.
Darüber waren sich die Referenten am Podium einig: Wesentlich für den Erfolg dieses Systems sind die Einstellung und Motivation der Bauern, das low-cost System auf ihrem Betrieb konsequent umzusetzen.
Steigende Energie-, Maschinen- und Rohstoffkosten sowie der Wunsch nach einer Arbeitsentlastung verstärken das Interesse an Weidehaltungssystemen. In den letzten 4 Jahren hat dazu das Bio-Institut des LFZ Raumberg-Gumpenstein ein umfangreiches Forschungsprojekt geleitet. Dabei wurden Praxisbetriebe bei der Umstellung auf ein Low-Input Vollweidekonzept in der Milchviehhaltung begleitet. Im Rahmen einer internationalen Fachtagung wurden vom 12. - 13. November am LFZ Raumberg-Gumpenstein die Ergebnisse des abgeschlossenen Forschungsprojektes vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus wurde auch über weitere Erfahrungen zur Vollweidehaltung in Österreich und Bayern berichtet. Die vorgestellten Ergebnisse zeigten, dass bei passenden Betriebsgegebenheiten das Low-Input Vollweidekonzept auch in Österreich erfolgreich umgesetzt werden kann. Dazu müssen jedoch betriebsangepasste Strategien konsequent in allen Bereichen der Tierhaltung umgesetzt werden.

Weitere Informationen zum Thema sowie die Möglichkeit des Downloads der Fachbeiträge stehen Ihnen auf www.raumberg-gumpenstein.at weiter zu Fachveranstaltungen und Tagungen, weiter zu Biotagung 2008 zur Verfügung.


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Aktualisiert am: 03.12.2008 16:28
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