2. BSE-Fall in Oberösterreich

Der 2. BSE-Fall Oberösterreichs – eine zwölf Jahre alte Kuh – wurde sofort aus dem Verkehr gezogen, die Konsumentensicherheit war nicht gefährdet. Laut Agrarlandesrat Stockinger habe das Sicherheitsnetz bestens funktioniert.
Der zweite BSE-Fall in Oberösterreich, nach 2006, war eine 12 Jahre alte Kuh.
Der zweite BSE-Fall in Oberösterreich, nach 2006, war eine 12 Jahre alte Kuh.
Oberösterreich hat nach 2006 seinen 2. BSE-Fall. Laut Mitteilung von Veterinär- und Agrarlandesrat Josef Stockinger handelt es sich bei dem betroffenen Tier um eine in Österreich geborene, zwölf Jahre alte Kuh aus einem traditionellen OÖ Grünlandbetrieb, bei dem der verpflichtende BSE-Schnelltest am 19.01.2010 positiv war. Das nationale Referenzlabor der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat das erste Untersuchungsergebnis heute bestätigt. Die Behörden gehen von einem unabhängigen Einzelfall aus. In Summe ist dies die siebente BSE-Meldung in Österreich.

Keine Gefahr für Lebensmittel- und Konsumentensicherheit
Die Veterinärbehörde habe in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit unverzüglich alle notwendigen Vorkehrungen veranlasst. Der betroffene Schlachtkörper wurde entsprechend dem Krisenplan unter behördlicher Aufsicht umgehend aus dem Verkehr gezogen und entsorgt. Das Fleisch sei damit zu keinem Zeitpunkt in die Lebensmittelkette gelangt, die Konsumentensicherheit sei zu jeder Zeit 100%ig gewährleistet, betonte Stockinger. Heimisches Rindfleisch könne daher auch in Zukunft mit ruhigem Gewissen genossen werden.

Mehr als 600.000 BSE-Tests in Oberösterreich
In Österreich wurden seit Dezember 2000 insgesamt 1.945.611 Rinder lückenlos auf BSE untersucht, davon 652.163 Tiere in Oberösterreich. (AIZ)

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Aktualisiert am: 24.01.2010 17:38
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