13 Prozent der Energieversorgung wird aus heimischen Wäldern gedeckt

„Wald ist heiß“ unter diesem Motto steht vom 11. bis 17. Juni die Woche des Waldes. Österreichweit finden zahlreiche Veranstaltungen dazu statt.
Es besteht noch Potzenzial für die Energienutzung aus heimischen Wäldern.
Es besteht noch Potzenzial für die Energienutzung aus heimischen Wäldern.
Besonders die energetische Nutzung von Holz und Biomasse steht heuer im Mittelpunkt der Woche des Waldes. Das Thema wurde vom Lebensministerium passend zu dem von der UNO ausgerufenen „Internationalen Jahr der nachhaltigen Energie für alle“ gewählt.
„Österreich soll energieautark werden, das heißt, sich bis 2050 selbst mit Energie zu versorgen“, bekräftigt Landwirtschafts- und Umweltminister Nikolaus Berlakovich das diesjährige Motto. Sein Wunsch ist im Inland per saldo genau so viel Energie zu produzieren wie benötigt wird.
Auch der heimische Wald kann und soll einen Beitrag dazu leisten. Schon jetzt beträgt sein Anteil an der Energienutzung 13 %. „Eine weitere Steigerung ist möglich und realistisch. Gemäß Energieautarkiestudie kann der Anteil der Holz-Biomasse am Energieverbrauch im Jahr 2050 rund 27 % betragen“, so Berlakovich.

Die Woche des Waldes ist eine seit den 70er-Jahren bestehende Initiative der österreichischen Forstwirtschaft. Ziel ist es, bei der Bevölkerung das Interesse für den Forst zu wecken und das Bewusstsein vor allem der Kinder für den Wald zu erhöhen.

Ein Überblick über die Veranstaltungen in den einzelnen Bundesländern ist im Internet auf www.lebensministerium.at zu finden.

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Aktualisiert am: 08.06.2012 22:15
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