... und jeden Tag Theater!

Kinder haben oft gute Gründe, sich auffällig zu verhalten. Hier finden Sie Tipps für genervte Eltern.
Jetzt konsequent bleiben und nicht aus falschem Mitleid klein beigeben!
Jetzt konsequent bleiben und nicht aus falschem Mitleid klein beigeben!
Belohnen Sie unangemessenes Verhalten nicht: zB beim Einkauf dem Kind nichts kaufen, wenn es weint oder schreit, denn dadurch lernt es, wenn es sich so benimmt, bekommt es etwas. Besser ist es, zu Hause mit dem Kind eine Einkaufsliste zu schreiben, mit allem was heute gekauft wird und eine Sache für das Kind aufschreiben. Nicht mehr, denn Sie kaufen im Normalfall ja auch nicht 4 Packungen Butter – was für die Erwachsenen gilt, muss auch für die Kleinen gelten.

Eine weitere Möglichkeit ist, das Geschäft sofort zu verlassen, wenn Ihr Kind sich schlecht benimmt – besprechen Sie das vor dem Einkauf mit dem Kind. Sie werden sehen, wenn sie drei-, viermal unverrichteter Dinge wieder das Geschäft verlassen, wird sich Ihr Kind überlegen, ob sich so ein Einkauf auszahlt!

Weitere Tipps:
• Die Eltern müssen sich unbedingt einig sein, ob etwas erlaubt wird oder nicht – das gilt schon bei kleinen Kindern! Wenn der eine Ja sagt und der andere Nein, weiß das Kind sehr bald, zu wem es gehen muss, um etwas zu erreichen.

• Andere Familienmitglieder, wie Großeltern, ältere Geschwister usw. sollen sich nicht in Erziehungsmaßnahmen einmischen.

• Nur einige wenige Regeln aufstellen, diese klar definieren und strikt auf deren Einhaltung achten. Am besten ist es, diese gemeinsam mit dem Kind „auszuverhandeln“, ebenso die Konsequenzen bei Verstößen.

• Das Kind muss über die Konsequenzen seines falschen Benehmens informiert werden und diese müssen auch eintreffen und durchgestanden werden. Nicht aus falschem Mitleid wieder klein beigeben!

Autor: Mag. Sonja Kargl, Graz


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Aktualisiert am: 18.02.2005 12:40
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