Milchwirtschaft in Italien

Italiens Milchproduktion schrumpfte von 2007 bis 2009 um 370.000 Tonnen, obwohl das Land bei Milch nur einen Selbstversorgungsgrad von knapp 60 % aufweist. Pro Jahr fließen 1,6 Mio. Tonnen Rohmilch und 0,4 Mio. t abgepackte Trinkmilch nach Italien und es werden 410.000 Tonnen Topfen und Käse importiert. Die Milchproduktion ist im Land sehr ungleich verteilt. Während Milchkühe im Süden rar sind, ist die Intensität der Milchwirtschaft in den Gunstlagen Norditaliens hoch.
Weitere Infos zu: RinderAktuelle Bildberichte:
Milchwirtschaft in Italien , Verkauf von Zuchtvieh , Erfolg auf Rinderschauen , Kooperationen bieten Möglichkeiten , Rationsgestaltung , Ration mit Baumwollsaat , Milchviehhaltung ohne Fläche , Erweiterung geplant , Familienbetrieb , Betriebserweiterung schwierig , Wasserbüffelhaltung , Mozarellaherstellung ,Weitere Berichte:
Familie Kupfner verwirklichte sich den Traum vom eigenen Milchviehbetrieb. Neben dem Quotenkauf und der Suche nach Pachtgründen durfte der Bau eines neuen Stalles dabei nicht fehlen.
Original Braunviehtiere stehen im Stall von Familie Bacher. Familie Wolf züchtet Brown Swiss-Tiere. Sie sind Nachbarn und bewirtschaften ihre Höfe auf 1.600 m Seehöhe im Valsertal in Tirol. Beide sind mit 11 Milchkühe erfolgreich und zufrieden.
Bevor die Tiere auf die Almweiden getrieben werden, müssen sie auf den Sommer in den Bergen richtig vorbereitet werden. Daneben sind auf der Alm selbst Vorbereitungen zu treffen. Und auch das Almpersonal muss sich auf den Almsommer einstellen.
Die Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft in Kärnten züchtet am Gut Ossiacher Tauern Fleischrinder der Rassen Charolais und Fleckvieh Fleisch. Landwirt-Redakteur Konrad Liebchen war im Herbst vor Ort und hat sich den Betrieb und die Tiere näher angesehen.
Vor 25 Jahren begann mit der Gründung des Vereins der österreichischen Tux-Zillertaler Züchter 1986 in Fügen im Zillertal die Rettungsaktion für ein Stück Tiroler Kultur – das Tux-Zillertaler-Rind. Nachdem in den 70ern der Bestand auf rund 30 Stück gesunken war, gibt es heute wieder rund 800 Herdebuchkühe.
Die Bewirtschaftungsweise auf den schweizer "Alpen", wie Almen dort genannt werden, ist oft so unterschiedlich, wie die verschiedenen Kantone. Unser Alp- Streifzug führte uns nach Graubünden, ins Tessin, das Wallis und ins Berner Oberland.
Mutterkuhhaltung wird oft als arbeitsextensiver Betriebszweig dargestellt. Viele meinen, es gäbe dann im Gegensatz zur Milchviehhaltung bei und mit den Rindern kaum mehr Arbeit. Dem ist aber nicht so, wie der Mutterkuheinsteiger Konrad Liebchen am Beispiel seines Hofes zeigt. Erfolgreiche Mutterkuhhaltung ist eine Herausforderung und benötig neben Fachwissen viel Elan, Ehrgeiz und Engagement für den Betrieb und die Tiere. Der im Nebenerwerb als Landwirt-Redakteur tätige Bauer läßt uns hier in seinen Betrieb blicken und gibt uns einige Erfahrungen und Eindrücke wider.
Familie Kappel aus Schmiedraith im Burgenland hat diesen Sommer eine neue Milchviehanlage samt Güllegrube und überdachtem Fahrsilo gebaut. Als Familienbetrieb wollen sie mit 100 Kühen und 130 Stück Jungvieh in Zukunft arbeiten.
Die EuroTier, die von 16.-19. November in Hannover stattfand, überzeugte wieder mit einem breiten Angebot für Rind und Schwein. Geboten wurden Neuheiten ebenso wie Altbewährtes, Fachliches sowie die Möglichkeit zum brancheninternen Austausch.
Suche






