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Jungzuechterclub
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Benutzername: Jungzuechterclub
PLZ: 4040
Land: Oberösterreich
Webseite von Jungzuechterclub

Eigenschaften:
motiviert, tierliebend, aktiv
Hobbies:
RZO-Jungzüchterclub Braunvieh-Holstein
mein Tagebuch
Kotelett und Gummistiefel

Tolle Stimmung beim Grillfest des RZO- Jungzüchterclubs Braunvieh/ Holstein, am Betrieb von Familie Deutinger/ Gurten. Rund 250 Besucher ließen sich von köstlichen Gegrillten verwöhnen und konnten obendrein noch eine Top- Genetik im Stall bewundern.

 

Am 10. Juli wurde unter dem Motto „Sommerlaune, Grillgeruch und Stallbesuch“ das jährliche Grillfest abgehalten. Bei herrlichem Wetter erfreuten sich die Besucher an Koteletts und frisch gezapften Bier. Für die Kinder gab es neben einer Hüpfburg, Ponyreiten, und Mini- Ziegen auch die Möglichkeit sich mit den Tieren des Hofes zu beschäftigen. Aber auch dem Spaß der Erwachsenen wurde genüge getan, und so konnte sich wer wollte beim Gummistiefel-Weitschießen eine Medaille samt dazugehörigen Küsschen von der Obfrau Annemarie Baumgartner verdienen. Der weiteste und schönste Wurf, somit der Gesamtgewinn wurde von Josef Rosenberger aus Gurten geholt, wir Gratulieren zum „Gummistiefel-Champion“!

Ein besonderer Dank gilt der Familie Deutinger, welche uns tatkräftig unterstützte, und die Stalltüren an diesem Tag weit offen ließ. Wir wünschen Ihnen alles Gute!

Fotos finden Sie in unserem Fotoalbum!

Jungzüchterclub hat Sportlichkeit bewiesen!

Beim diesjährigen Fußballturnier der Österreichischen Jungzüchter-Vereinigung, bestritt das Team des Jungzüchterclubs Braunvieh/ Holstein den ruhmreichen 1. Platz! Hiermit wird wieder gezeigt, dass die Jungzüchterclubs neben der Rinderzucht auch wichtige und gute Jugendarbeit leisten.

Das Team rund um den Jungzüchter Wolfgang Schrattenecker hat sich den ausgezeichneten ersten Platz beim bundesweiten Turnier erspielt. Abseits von der täglichen Arbeit am elterlichen Hof, wird Jugendarbeit mit Rinderzucht kombiniert. In der Praxis macht sich dies zum Beispiel bei lustigen Grillfesten, aber auch wie hier beim bereits traditionellen Fußballturnier bemerkbar. Der Organisationsreferent und Leiter des Fußballteams des Braunvieh/ Holstein Jungzüchterclubs auf das Rezept zum Bundessieg angesprochen, erwiderte spontan: „Das Team setzte sich aus bereits erfahrenen Bundessiegern bei Styling- und Vorführbewerben zusammen, womit die Routine den anderen Teams scheinbar die „Schneid“ abgekauft hat.“ -lacht- Als Kapitän der Mannschaft machte er seinen Ruf als Torjäger alle Ehre und verwandelte gleich 6 der 8 Tore selbst. Zur Gratulation stellten sich der Obmann der ZAR, Anton Wagner, sowie Bundesobmann der Jungzüchter Johannes Penz ein und übereichten den Wanderpokal, der bis zum nächsten Jahr in den Händen des oberösterreichischen Jungzüchterclubs bleibt. „Die Jugendarbeit, das spielerische Lernen, und die vielen Bekanntschaften mit bereits etablierten Jung- und jung gebliebenen Züchtern sind die Grundpfeiler für die so gut funktionierende Vereinsarbeit. Wir  werden den Titel nächstes Jahr in Leoben bestimmt verteidigen, und freuen uns schon wieder auf spannende Spiele und bekannte Gesichter“, mit diesen Worten schloss die Obfrau des Jungzüchterclubs Braunvieh/Holstein Annemarie Baumgartner, und freute sich sichtlich über den Sieg!

 

Pressereferent Johannes Hörtenhuber

Frischer Wind füllt die Segel mit Motivation

Bei der Jahreshauptversammlung des Jungzüchterclubs Braunvieh – Holstein am 15. März wurde die Führung von der bisherigen Obfrau Stephanie Großpötzl an Annemarie Baumgartner übergeben.

 

Einen Tätigkeitsbericht, der seinesgleichen sucht, konnte die scheidende Obfrau allen anwesenden Jungzüchtern und zahlreichen Ehrengästen präsentieren. Die Tätigkeiten reichten von Exkursionen ins benachbarte Ausland, über Show Styling für diverseste nationale, sowie auch internationale Zuchtrinderschauen, bis hin zum mittlerweile bereits jährlich stattfindenden Grillfest. Das letzteres so kontinuierlich stattfindet ist mitunter ein Verdienst des Vorstandes und der scheidenden Obfrau, welche dafür zahlreichen Dank entgegennehmen durfte.

 

Neues Team frischer Schwung

 

Annemarie Baumgartner, welche die Wahl angenommen hat, bedankte sich bei den anwesenden Jungzüchtern für den einstimmigen Vertrauensvorschuss und bot Einblick in die Zukunft. „Wir, das neue Team und ich, werden den RZO bei den Rinderschauen auch weiterhin die tatkräftige Unterstützung zusichern, den Jugendlichen Spaß bieten und den Jüngsten den spielerischen Zugang zur Rinderzucht ermöglichen.“ ,so beschrieb Annemarie Baumgartner die Vorschau für die nächste Periode.

Schließlich gab es noch Impressionen über eine spannende Reise an den gegenüberliegenden Kontinent, Australien. Welche von dem neu in den Vorstand gewählten Hannes Pöll ausgeführt wurden. Ein kleiner Einblick in die Großrinderhaltung, sowie die verschiedenen Abenteuer des Reisenden durften hier natürlich nicht fehlen.

 

Pressereferent Johannes Hörtenhuber

RZO-Jungzüchter besuchen Spitzenbetriebe in Deutschland

Der alljährliche Ausflug des Jungzüchterclubs Braunvieh und Holstein führte diesmal zu zwei Züchtergrößen und bekannte Schaubeschicker nach Deutschland. Die 25 begeisterten, motivierten Jungzüchter waren interessierter denn je, um möglichst viel Information von den Betrieben zu erfahren. Milchleistungen, Betriebsgrößen, Futterrationen, Exterieureinstufungen und insbesondere Kuhfamilien standen bei den Betriebsbesichtigungen im Vordergrund.

 

Erwartungsvoll erreichten die Jungzüchter Markdorf, somit den Betrieb von Markus Mock, bekannter Holsteinzüchter und Preisrichter des diesjährigen Dairy Grand Prix. Der Betrieb umfasst etwa 120 Kühe, deren weibliche Nachzucht und ca. 20 Bullen. 100 ha werden von den Betriebsführerehepaar, Mocks Eltern sowie einem Azubi bewirtschaftet.

 

 

Der erste Blick in den Stall zeigte uns sofort die ausgezeichnete Qualität der Kühe. Die frisch abgekalbte Suez Bunte, Storm Montana und Rubens Dream sind nur eine kleine Auswahl der exzellenten Tiere, die wir gezeigt bekamen. Erstlingskühe von Morty und Talent, Birkenhof Rubens Mabels Kite-Tochter und Gibson Dreambabys Rudolph-Tochter ließen die Jungzüchter erstaunen. Die Kalbinnen kalben mit 24 Monaten und zeigen dennoch sehr viel Größe. Unter den Färsen befanden sich sogar Enkelinnen (von Elegant oder September) von Blackrose.

 

Haupteinnahme ist natürlich das Milchgeld, monatlich werden in etwa zwei Kühe bei den Versteigerungen vermarktet. Die meisten Bullen werden aufgezogen und als Deckbullen oder manchmal an Besamungsstationen verkauft. Die Erwartungen wurden mehr als nur übertroffen. In jeder Ecke fand sich ein noch besseres Rind oder eine noch schönere, leistungsfähigere Kuh. Am Betrieb Mock spürt man den Willen, gute Kühe zu züchten, die fähig sind, problemlos viel Milch zu geben und sieht das ausgezeichnete Management dahinter.

 

Bereits der erste Blick in den Stall der Familie Babel in Wald im Allgäu lässt das Braunviehzüchterherz höher schlagen. Der Betrieb umfasst in etwa 50 ha Grünland, wobei letztes Jahr zum aller ersten Mal 1 ha Mais angepflanzt wurde. 1700 ml Niederschläge im Jahr auf 850m Höhe ermöglichen 5 Schnitte. Außergewöhnlich waren die drei Tiefsilos des Betriebes und die Offene Front des Kuhstalles beim Futterbarren.

 

Starbuck Fortuna und Vinozak Diva bewiesen ihre Schaugröße am Hof, vorgeführt von Tobias Babel. Die elegante Diva und ihre Zwillingskuhkälber sorgten für große Augen. Fortunas breites, hoch aufgehängtes Hintereuter, bekannt von zahlreichen Fotos und Berichten, war vor Ort noch besser. Agassi beeindruckte die Jungzüchter durch ihre Fitness und dem Topeuter.

Die Kalbinnen sind den Sommer über auf der Alm. Die Alm ist im Besitz einer Almgenossenschaft an der Babels Anteile haben. Fam. Babel ist der Meinung, dass so eine Aufzucht förderlich für die Gesundheit, Robustheit und Fitness der Kalbinnen ist.

Der 2*6 er Fischgrätmelkstand ist für die ca. 55 Kühe großzügig und mit einer mechanischen Fütterung für Kraftfutter sowie einer Kipptränke ausgestattet. Der Betrieb ist ein Vorbild für viele Züchter und Landwirte. Viele innovative Ideen der Familie Babel wurden bereits von anderen Landwirten nachgeahmt.

Die Landwirtschaft ist aber nicht die einzige Einnahmequelle, sondern der Betrieb Babel bietet auch 85 Gästebetten mit einem traumhaften Wellnessbereich und ein Restaurant. Natürlich nützten auch wir die Möglichkeit dort zu übernachten.

 

Um auch den Spaß nicht zu kurz kommen zu lassen, besuchten wir am zweiten Tag ein Erlebnisbad. Nach dem ausgiebigen Baden und Wasserrutschen, machte sich die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken auf die Heimreise.

Rückblickend können wir uns an eine gelungene Reise mit tollen Betrieben und wunderbaren Eindrücken erinnern. Deutschland war auf jeden Fall eine Reise wert.

 

Annemarie Baumgartner

 

Weitere Bilder

Jungzüchterseminar in Wörschach

Vom 2 bis 3 November lud die Österreichische Jungzüchter Vereinigung (ÖJV) zu dem allerersten Funktionärsseminar der etwas anderen Art nach Wörschach zu unseren steirischen Freunden (Jungzüchterclub Steiermark). Diesmal stand nicht die Kuh, sondern der Jungzüchter selbst im Mittelpunkt. 30 Jungzüchter aus ganz Österreich nahmen daran teil.

 

Rhetorik, Mitgliederwerbung, Finanzen und Planung einer Generalversammlung standen auf dem Programm. Im Vordergrund stand das Auftreten der Jungzüchterfunktionäre vor den eigenen Mitgliedern und der Öffentlichkeit.

 

 

„Warum boomt der Markt für Rhetorikseminare und Bücher in Österreich, während in einem italienischen Buchladen ein Rhetorikbuch verstaubt vom obersten Regal geholt werden muss?“ fragt Kommunikationstrainerin Mag. Katrin Zechner in die Runde der österreichischen Jungzüchterfunktionäre. Die Antwort ist im Temperament unserer südlichen Nachbarn zu suchen. Trotz ruhigerem Gemüt befinden sich auch unter den Funktionären der Österreichischen Jungzüchter begnadete Redner, die von Katrin Zechner mit Hilfe einer kurzen Videoanalyse Tipps für die Verbesserung ihres Auftretens vor Publikum erhielten.

 

Anneliese Penz vermittelte anschaulich die wichtigsten Punkte der Generalversammlung und der Mitgliederwerbung. Folglich wurden die Versammlungen der Clubs in den Köpfen der Jungzüchter neu geplant. Zwischen den Programmpunkten diskutierten die Teilnehmer über züchterische Erfahrungen, Gemeinsamkeiten der verschiedenen Jungzüchterclubs oder über die letzten Schauen. Trotz des dichten Programms war die Stimmung sehr Energiegeladen. Jeder Jungzüchter wurde aufs Neue motiviert, das Erlernte voller Tatendrang umzusetzen und an die eigenen Mitglieder weiterzugeben. Zum Abschluss stand eine Exkursion in die neu eingerichteten Fleisch- und Milchverarbeitungsräume des Lehrbetriebs der Höheren landwirtschaftlichen Schule Raumberg-Gumpenstein am Programm.

Die Teilnehmer des Seminars zogen eine ausgesprochen positive Bilanz des Wochenendes und können auf ein gelungenes, lehrreiches Seminar zurückblicken, auf dem auch viele neue Kontakte geknüpft wurden.

Ein herzlicher Dank gilt dem ÖJV-Vorstand für die Organisation des Seminars!

 

Annemarie Baumgartner

 

 

 

 
 
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