Landwirt Weblog - Holzmarkt

Benutzername: Holzmarkt

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Holzmartk im Mai 17-May-2013 08:38

In den ersten Monaten 2013 verlief die Konjunktur weltweit recht uneinheitlich. Während die Wirtschaft in den USA wieder stärker expandierte und in China etwas an Schwung verlor, stagniert sie in der EU unverändert. Zahlreiche Konjunkturindikatoren weisen jedoch aktuell auf eine Belebung der Weltwirtschaft hin, was für die Entwicklung exportorientierte Länder wie Deutschland oder Österreich leicht verzögert in der zweiten Jahreshälfte positive Effekte haben sollte.

Nadelsägerundholz und Industrieholz
Bei insgesamt weiterhin unterdurchschnittlichen Rundholzlagern bleibt die Nachfrage nach Nadelsägerundholz hoch. Die Rundholzproduktion hat sich witterungsbedingt seit Mitte April zwar gesteigert, die Nachfrage übersteigt aktuell jedoch das Angebot. Die Preise sind weiterhin auf sehr attraktivem Niveau stabil, regional wurden preisliche Anreize für prompte Lieferung und größere Liefermengen gesetzt.

Der Bedarf der Papier-, Zellstoff- und Plattenindustrie an Industrierundholz ist wegen des verringerten Anfalls an Sägenebenprodukten hoch. Die Standorte sind bei tendenziell abnehmenden Rundholzlagern für alle Sortimente voll aufnahmefähig. Die Preise für Schleif- und Faserholz sind gegenüber dem Vormonat regional leicht gestiegen. Der Absatz von Buchenfaserholz erfolgt weiterhin bei stabilen Preisen problemlos.

Tipp der Landwirtschaftskammern
Waldbesitzern wird empfohlen, die attraktiven Rahmenbedingungen am Holzmarkt im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten rasch zu nutzen. Kapazitäten für die Holzernte und -Bringung sowie für den Transport stehen derzeit ausreichend zur Verfügung. Es sollte aber keinesfalls ohne vertragliche Vereinbarungen und entsprechende Sicherheiten produziert werden.

Energieholz
Durch den Aufbau der Lager für die kommende Heizsaison und den laufenden Bedarf der Großabnehmer ist eine anhaltende Nachfrage nach allen Energieholzsortimenten bei stabilen Preisen zu verzeichnen. Auch in der nächsten Heizsaison ist von einem hohen Bedarf an qualitativ hochwertigem Brennholz auszugehen. Es wird Produzenten und Abnehmern empfohlen, bereits jetzt vorausschauend Lager aufzubauen.

Bei einer insgesamt entspannten Situation bezüglich Borkenkäferbefalls ist seit Beginn des ersten Schwärmfluges ab Mitte April trotzdem erhöhte Vorsicht geboten. Insbesondere sollte das Augenmerk auf in den letzten Monaten vom Wind und Schnee gebrochene oder geworfene Einzelbäume und Gruppen gerichtet werden. Diese sollten rasch und großzügig aufgearbeitet und aus dem Wald abtransportiert werden.

Alle angegebenen Preise beziehen sich auf den Zeitraum Anfang Mai 2013. Alle Preise sind Nettopreise, welchen die gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuer von 12% oder 20% bzw. 10 % zuzurechnen ist.

Her finden sie die aktuellen Preise sowie die langjährige Preisentwicklung zum downloaden.

Holzmarkt im April 17-Apr-2013 10:00

Auch wenn sich der Euroraum insgesamt noch in einer spürbaren Rezession befindet, erwarten Wirtschaftsexperten insbesondere für die süd- und osteuropäischen Euroländern im Jahr 2013 wieder ein leichtes Wachstum. Der für die mitteleuropäische Sägeindustrie so wichtige Exportmarkt Italien wird nicht zuletzt wegen der sich hinziehenden Regierungsbildung auch weiterhin kränkeln. Aufgrund der nun deutlich freundlicheren Witterung haben in Österreich die Bestellungen an Bauprodukten merkbar eingesetzt.

Bis Mitte April waren die Bedingungen für die Produktion von Rundholz aufgrund der hohen Schneelage bzw. der tiefen Böden anhaltend schwierig. Dementsprechend hat sich die Rundholzproduktion im Vergleich zum Vorjahr spürbar verringert. In Folge dieser Entwicklung sind auch die Rundholzimporte der Holz verarbeitenden Industrie deutlich gestiegen.

Bei insgesamt unterdurchschnittlichen Rundholzlagern – im Norden ist die Situation etwas besser als in den südlichen Bundesländern – ist durch die spontane Belebung des heimischen Baumarktes die Nachfrage nach Nadelsägerundholz wieder gestiegen. Die Preise bewegen sich für das Leitsortiment Fichte, B 2b – in Abhängigkeit von der Region –- auf hohem Niveau rund um die 100 Euro. Die Schlüsse für das zweite Quartal zeigen eine stabile Entwicklung.

Papier- und Industrieholz
Die Papier-, Zellstoff- und Plattenindustrie signalisiert bei weiter verringerten Rundholzlagerständen anhaltend volle Aufnahmefähigkeit. Die Preise für Industrierundholz sind stabil. Der Absatz von Buchenfaserholz erfolgt ebenso problemlos.

Waldbesitzern wird empfohlen, jedes sich neben den landwirtschaftlichen Tätigkeiten eröffnende Zeitfenster zu nutzen, um Rundholz aller Sortimente zu erzeugen. Bei den anhaltend attraktiven Holzpreisen bietet sich an, in absehbarer Zeit anstehende Investitionen vorzuziehen bzw. in die forstliche Infrastruktur zu investieren.

Durch die ausgesprochen lange Heizsaison haben sich vor allem beim hochqualitativen, zwei Jahre gelagerten Brennholz nochmals Nachfrageimpulse ergeben.

Auf Käferflug achten
Die ausreichende Winterfeuchte sollte den Anfall an Käferholz weiter reduzieren helfen. Dennoch wird dringend empfohlen, die Bestände mit Beginn des ersten Käferfluges sorgfältig auf frischen Borkenkäferbefall zu kontrollieren. Insbesondere ist das Augenmerk auf frisch vom Wind und Schnee gebrochene Einzelbäume und Gruppen zu richten. Diese sollten rasch aufgearbeitet und aus dem Wald abtransportiert werden.

Alle angegebenen Preise beziehen sich auf den Zeitraum Anfang April 2013. Alle Preise sind Nettopreise, welchen die gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuer von 12% oder 20% bzw. 10 % zuzurechnen ist.
Die aktuellen Holzpreise zum Download
Hier sehen Sie die langjährige Preisentwicklung.

Holzmarkt im März 02-Apr-2013 10:58

Der Welthandel und die weltweite Industrieproduktion beginnen sich langsam zu stabilisieren, insbesondere weil die Konjunktur in den asiatischen Schwellenländern wieder an Dynamik gewinnt. Europa zeigt insgesamt eine sehr verhaltene Wirtschaftsentwicklung. Exportorientierte Länder wie Deutschland und Österreich sollten aber ab Jahresmitte von einer steigenden Auslandsnachfrage profitieren.

Nadelsägerundholz
Bei weiterhin unterschiedlicher Versorgung und einzelbetrieblich erneut verringerter Schnittholzproduktion bleibt die Nachfrage der Sägewerke nach Nadelsägerundholz bei allen Sortimenten und Holzarten rege. Aufgrund des Tauwetters schränken Straßensperren regional die Abfuhr des Rundholzes ein. Die Preise für Nadelsägerundholz sind auf hohem Niveau stabil.

Auch bei den derzeit attraktiven Rahmenbedingungen am Holzmarkt sollte bei Verkäufen weiterhin höchstes Augenmerk auf Zahlungssicherheit und usancenkonforme Übernahme am Sägewerk gelegt werden.

Laubsägerundholz
Gegen Ende der Einschlagsaison für Laubsägerundholz ist nun doch noch eine leichte Belebung der Nachfrage bei Rotbuche zu unveränderten Preisen zu verzeichnen. Eiche und Buntlaubhölzer sind bei attraktiven Preisen weiterhin gut nachgefragt.

Die Papier-, Zellstoff- und Plattenindustrie signalisiert wegen des geringeren Hackgutanfalls der Sägewerke und einem beabsichtigten Aufbau der Rundholzlager in den nächsten Monaten weiterhin volle Aufnahmefähigkeit. Die Preise für Industrierundholz sind stabil. Der Absatz von Buchenfaserholz erfolgt ebenso problemlos.

Energieholz
EnergieholzDer Energieholzmarkt verläuft gegen Ende der Heizsaison allgemein ruhig. Die Nachfrage nach hochqualitativem, zwei Jahre gelagertem Brennholz ist sehr hoch. Die Heizungserhebung der LK Niederösterreich zeigt jährlich konstante Steigerungen auch bei Kamin- und Einzelöfen, die besonders in der Übergangszeit verstärkt zum Einsatz kommen. Produzenten und Konsumenten wird empfohlen, speziell für dieses Sortiment bereits jetzt Lager für die nächste Heizperiode anzulegen.

Alle angegebenen Preise beziehen sich auf den Zeitraum Anfang März 2013. Alle Preise sind Nettopreise, welchen die gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuer von 12% oder 20% bzw. 10 % zuzurechnen ist.

Holzmarkt im Februar 2013 21-Feb-2013 08:12

Die Aussichten für die Weltwirtschaft haben sich laut Wirtschaftsexperten zuletzt etwas verbessert. Für das erste Quartal 2013 wird wieder ein stärkeres Wachstum erwartet. In Europa sind diese positiven Impulse allgemein noch nicht in der Realwirtschaft angekommen. Österreich und Deutschland entwickeln sich im europäischen Vergleich jedoch gut und zeigen ein leichtes Wirtschaftswachstum, das sich in der zweiten Jahreshälfte weiter steigern sollte. Europäische Krisenländer wie Italien oder Spanien befinden sich anhaltend in einer Rezession.

 

Nadel- und Laubsägerundholz


Obwohl der Schnittholzabsatz allgemein und vor allem in Italien noch keine Belebung erfährt, herrscht bei Nadelsägerundholz gute Nachfrage nach allen Sortimenten und Holzarten. Bei unterschiedlicher Versorgung der Sägeindustrie fließt das erzeugte Rundholz in Abhängigkeit der Befahrbarkeit der Forststraßen zügig ab. Die Preise für Nadelsägerundholz haben sich gegenüber dem Vormonat auf hohem Niveau weiter gefestigt.
Die aktuell sehr guten Bedingungen beim Verkauf von Nadelsägerundholz sollten genutzt und konkreter Nachfrage rasch entsprochen werden. Keinesfalls sollte Holz ohne Verträge produziert werden.
Eine Belebung des Marktes für Rotbuchensägerundholz ist für die laufende Einschlagsaison nicht mehr zu erwarten, wohingegen der Bedarf an Eiche und Buntlaubhölzern bei attraktiven Preisen hoch ist. Esche wird ebenfalls gut nachgefragt. Der Export von Pappelrundholz nach Italien ist aufgrund der wirtschaftlichen Probleme weiterhin schwierig.

 

Industrie-, Faser- und Brennholz


Die Papier-, Zellstoff- und Plattenindustrie ist wegen des geringeren Hackgutanfalls der Sägewerke für Rundholz weiterhin voll aufnahmefähig. Die Preise für Industrierundholz sind stabil. Der Absatz von Buchenfaserholz erfolgt ebenso problemlos.
Der Verbrauch der großen Energieholzkunden ist ab Mitte Jänner deutlich gestiegen, die Nachfrage bleibt stabil. Die Nachfrage nach hochqualitativem, zwei Jahre gelagertem Brennholz ist aktuell besonders rege. Produzenten und Konsumenten wird empfohlen, bereits jetzt Lager für die nächste Heizperiode anzulegen.

Alle angegebenen Preise beziehen sich auf den Zeitraum Anfang Februar 2013. Alle Preise sind Nettopreise, welche die gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuer von 12% oder 20% bzw. 10 % zuzurechnen ist.

Die aktuellen Preise finden Sie hier zum Downloaden.


 

Neue Dokumentationspflicht ab 3. März

Am 3. März 2013 tritt die Verordnung (EU) Nr. 995/2010 über die Verpflichtungen von Marktteilnehmern, die Holz und Holzerzeugnisse in Verkehr bringen, in Kraft. Waldbesitzer müssen ab diesem Zeitpunkt jede einzelne Holzlieferung dokumentieren, die nicht dem privaten Verbrauch dient. Ein Formular, das alle wichtigen Informationen und Datenfelder für die Dokumentation enthält, wird ab Inkrafttreten der Verordnung als Service der Landwirtschaftskammern auf www.agrarnet.info und www.waldverband.at zur Verfügung gestellt.

Die langjährige Holzpreisentwicklung downloaden.

Holzmarkt im Januar 2013 17-Jan-2013 13:01

Die Weltwirtschaft zeigte gegen Ende 2012 noch wenig Dynamik. Wirtschaftsexperten erwarten jedoch besonders in den Schwellenländern eine deutliche Erholung im Frühjahr 2013. Weiterhin sorgt die Staatsverschuldung einiger Euroländer für ein gedämpftes Wirtschaftswachstum in Europa. In Österreich war im IV. Quartal 2012 ebenfalls eine verhaltene Wirtschaftsentwicklung festzustellen, im Jahr 2013 werden jedoch ein Wachstum der Exporte und damit eine Konjunkturbelebung erwartet.

Trotz Weihnachtsurlauben und Revisionsstillständen, die auf bis zu drei Wochen ausgedehnt wurden, bewegen sich die Rundholzlagerstände der Sägewerke weiterhin auf unterdurchschnittlichem Niveau. Dies hält bei anhaltend verminderter Schnittholzproduktion die Nachfrage nach Nadelsägerundholz unverändert hoch. Regional sind Produktion und Abtransport des Rundholzes wegen der starken Niederschläge in den vergangenen Wochen eingeschränkt. Die Preise für Nadelsägerundholz sind auf hohem Niveau stabil.

Die aktuell sehr guten Bedingungen beim Verkauf von Nadelsägerundholz sollten genutzt und konkreter Nachfrage rasch entsprochen werden. Keinesfalls sollte Holz ohne Verträge produziert werden.

Der Absatz von Laubsägerundholz gestaltet sich bei Rotbuche anhaltend zäh, eine Belebung für die laufende Einschlagsaison ist nicht zu erwarten. Ahorn und Pappel werden ebenfalls nur wenig nachgefragt. Im Gegensatz dazu ist der Bedarf an Eiche und Buntlaubhölzern bei attraktiven Preisen hoch. Dies spiegelt sich auch beim Mengenangebot bei den Wertholzsubmissionen in Nieder- und Oberösterreich sowie der Steiermark wider, wo Eiche die Hauptmenge stellt. Auch Esche wird nach einem leichten Aufwärtstrend im Vorjahr wieder rege nachgefragt.

Papier-, Zellstoff und Plattenindustrie

Die Lagerstände der Papier-, Zellstoff- und Plattenindustrie haben sich gegenüber den Vormonaten weiter verringert, die Preise für Industrieholz sind regional leicht gestiegen. 2012 wurden Rekordernten bei Baumwolle eingefahren, was den Buchentextilfasermarkt unter Druck bringt. Der Absatz von Buchenfaserholz läuft trotz leichter Preisrücknahmen zufriedenstellend. Der Energieholzmarkt verläuft weiterhin ruhig, die Brennholzlager der Großverbraucher sind gut beschickt. Der Bedarf der Haushalte an trockenem Ofenholz bleibt sehr groß.

Änderung Umsatzsteuer

Alle angegebenen Preise beziehen sich auf den Zeitraum Anfang Jänner 2013. Alle Preise sind Nettopreise, welchen die gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuer zuzurechnen ist. Seit 1.1.2013 kommt für regelbesteuerte land- und forstwirtschaftliche Betriebe für Rohholz der Normalsteuersatz von 20% zur Anwendung. Ermäßigt bleibt weiterhin Brennholz, welches mit 10% Umsatzsteuer belegt ist. Holz jeglicher Form (Rundlinge, Scheite, Schnitzel, etc.), das als Brennholz verkauft wird, sollte in der Rechnung eindeutig als solches ausgewiesen werden. Für Umsatzsteuer-pauschalierte Betriebe kommt es zu keiner Änderung der Anwendung von 12% bzw. 10%.

Die aktuellen Holzmarktpreise zum Downloaden.

Holzmarkt im Dezember 17-Dec-2012 15:42

Die Nachfrageschwäche im Euroraum und in den USA belastet den Welthandel weiterhin. Neben Griechenland schrumpft die Wirtschaftsleistung der Krisenländer Italien, Spanien und Portugal anhaltend. In Österreich und Deutschland stagniert derzeit das Wirtschaftswachstum, es wird in naher Zukunft auch gedämpft bleiben.

Nadelsägerundholz
Die Nachfrage nach Nadelsägerundholz ist bei unterdurchschnittlicher Versorgung der Sägewerke unverändert hoch. Regional sind Produktion und Abtransport des Rundholzes wegen der Niederschläge in den vergangenen Wochen teilweise stark eingeschränkt. Aufgrund unsicherer Absatzbedingungen auf den Schnittholzmärkten, puncto Menge und Preis, agiert die Sägeindustrie bei Vertragsabschlüssen für das erste Quartal 2013 eher zurückhaltend. Aufgrund dieser allgemein schwierigen Rahmenbedingungen beabsichtigen einzelne Sägewerke ihre Weihnachtsurlaube und Revisionsstillstände länger als üblich auf bis zu drei Wochen auszudehnen. Die Preise für Nadelsägerundholz sind auf hohem Niveau stabil.
Die aktuell sehr guten Bedingungen beim Verkauf von Nadelsägerundholz sollten genutzt und konkreter Nachfrage rasch entsprochen werden. Keinesfalls Holz ohne Verträge produzieren.

Laubsägerundholz
Der Absatz von Laubsägerundholz gestaltet sich unterschiedlich. Die Nachfrage nach Rotbuche wird zu weiterhin unattraktiven Preisen auf niedrigem Niveau bedient. Ebenfalls schleppend gestaltet sich heuer auch der Absatz von Ahorn und Pappel. Gute Qualitäten bei dunkleren Holzarten wie Eiche und Nuss sind auf bereits ansprechendem Niveau bei weiter leicht gestiegenen Preisen rege nachgefragt. Anderes Buntlaubholz guter Qualitäten wird in den Bundesländern Steiermark, Nieder- und Oberösterreich primär für die Submissionen der Waldverbände Ende Jänner 2013 erzeugt.

Der Industrie- und Energieholzmarkt
Industrieholz wird zu stabilen Preisen laufend übernommen. Die Papier-, Zellstoff- und Plattenindustrie ist weiterhin voll aufnahmefähig, die Lagerstände haben sich gegenüber den Vormonaten etwas verringert. Die Preise sind stabil. Der Absatz von Buchenfaserholz läuft problemlos und bietet derzeit ein Ventil für Nutzungen im Laubholzbereich. Der Energieholzmarkt verläuft weiterhin ruhig, die Brennholzlager der Großverbraucher sind gut beschickt. Neu in Betrieb gegangene Heizwerke und der laufende Bedarf sorgen für stabile Nachfrage. Der Bedarf der Haushalte an trockenem Ofenholz ist sehr groß.

Alle angegebenen Preise beziehen sich auf den Zeitraum Anfang Dezember 2012. Alle Preise sind Nettopreise, welchen die gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuer zuzurechnen ist.

NEU ab 1.1.2013

Ab 1.1.2013 kommt für regelbesteuerte land- und forstwirtschaftliche Betriebe für Rohholz der Normalsteuersatz von 20% zur Anwendung. Ermäßigt bleibt weiterhin Brennholz, das mit 10% Umsatzsteuer belegt ist. Für Umsatzsteuer-pauschalierte Betriebe kommt es zu keiner Änderung der Anwendung von 12% bzw. 10%.

Hier geht´s zum Download der aktuellen Holzpreise.

Der Holzmarkt im November 2012 20-Nov-2012 15:45

Die Perspektiven für die Weltwirtschaft haben sich laut aktuellen Wirtschaftsanalysen vor dem Hintergrund der Wachstumsabschwächung in wichtigen Schwellenländern vor allem in Asien weiter eingetrübt. Trotz grundsätzlich stabiler Wirtschaftsdaten, die durch eine gute Inlandsnachfrage gestützt sind, bekommt Österreich als exportorientierte Volkswirtschaft die wirtschaftlichen Folgen über den Außenhandel in der zweiten Jahreshälfte deutlich zu spüren. Im Vergleich zu anderen Euroländern besteht jedoch derzeit keine Rezessionsgefahr.

Die Nachfrage nach Nadelsägerundholz ist trotz einer weiterhin verringerten Schnittholzproduktion der Sägewerke unverändert hoch. Es konnten für den Winter noch keine nennenswerten Rundholzlager bei den Sägewerken aufgebaut werden. Regional ist die Produktion und Abfuhr des Rundholzes durch die Niederschläge in den letzten Wochen eingeschränkt. In den kommenden Wochen sollte daher auch bei steigenden Holzernteaktivitäten volle Aufnahmefähigkeit gegeben sein. Die Preise für Nadelsägerundholz haben sich gegenüber dem Vormonat auf hohem Niveau weiter gefestigt.

Nachfrage nach Laubsägerundholz

Beim Laubsägerundholz setzt sich der Trend der Vorjahre fort. Gefragt sind insbesondere dunklere Holzarten wie Eiche und Nuss, sowie Buntlaubhölzer. Bei den von den Waldverbänden an den Standorten Heiligenkreuz (NÖ), St. Florian (OÖ) und Großwilfersdorf (Stmk.) durchgeführten Wertholzsubmissionen Ende Jänner/Anfang Februar 2013 wird eine rege Nachfrage erwartet. Keine Verbesserung ist beim Absatz von Rotbuche zu verzeichnen, die Preise bewegen sich auf dem niedrigen Vorjahresniveau. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich die Nachfrage nach Ahorn stark abgeschwächt, sie ist derzeit verhalten.

Waldbesitzern wird empfohlen, die sehr attraktiven Rahmenbedingungen am Holzmarkt rasch zu nutzen und unbedingt vor der Holzernte für vertragliche Sicherheiten im Verkauf zu sorgen.

Industrieholz stabil

Die Papier-, Zellstoff- und Plattenindustrie ist weiterhin gut mit Industrierundholz versorgt, bleibt jedoch für alle Sortimente aufnahmefähig. Die Preise sind stabil. Die Abnahme von Buchenfaserholz erfolgt bei ebenfalls stabilen Preisen problemlos.

Der Energieholzmarkt verläuft anhaltend ruhig, die Brennholzlager der Großverbraucher sind gut beschickt. Der Bedarf der Haushalte an trockenem Ofenholz ist sehr groß.

Alle angegebenen Preise beziehen sich auf den Zeitraum Anfang November 2012. Alle Preise sind Nettopreise, welchen die gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuer von 10% bzw. 12% zuzurechnen ist.

Die aktuellen Holzpreise im November 2012 zum Downloaden.

Holzmarkt im Oktober 20-Oct-2012 08:16

Aktuelle Wirtschaftsberichte zeigen, dass die Entwicklung der Weltwirtschaft von einer schwachen Konjunktur in Europa beeinflusst wird. Auch in Österreich gehen immer weniger Impulse vom Export aus und die Konjunktur trübt sich etwas ein. Die Bauwirtschaft stagniert, lediglich der Sanierungsbereich entwickelt sich positiv. Für 2013 erwarten Wirtschaftsanalysten in Europa und weltweit wieder ein moderates Wachstum.

Die aktuelle Außenhandelsstatistik belegt, dass insbesondere am für die österreichische Sägeindustrie so wichtigen Schnittholzmarkt Italien deutliche Einbußen im Export zu verzeichnen sind. Diese konnten nur teilweise in die Levante oder den stabilen Japanmarkt umgeleitet werden. Trotz deutlich reduziertem Einschnitt im heurigen Jahr –es wird eine Reduktion um 10 % erwartet – ist aber die Nachfrage nach Nadelsägerundholz anhaltend hoch. Die Preise sind regional sogar leicht gestiegen und erreichen beim Leitsortiment Fichte, Qualität B, Media 2b im oberen Preisband wieder 100,- Euro. Die Holzabfuhr erfolgt problemlos und zügig, die Sägeindustrie bekundet volle Aufnahmefähigkeit. Die Nutzung von Kiefer bleibt bei regional ebenfalls gestiegenen Preisen weiter attraktiv.

 

Empfehlungen für die nächste Zeit

Waldbesitzern wird empfohlen, die für die Forstwirtschaft sehr guten Rahmenbedingungen und attraktiven Preise zu nutzen um Sägerundholz zu erzeugen. Bereits vor der Holzernte sollte für vertragliche Sicherheiten im Verkauf und einen raschen Holzabtransport gesorgt werden. Auf Zahlungssicherheit und usancenkonforme Übernahme am Sägewerk sollte ebenfalls geachtet werden.

Die Papier-, Zellstoff- und Plattenindustrie ist aktuell gut mit Industrierundholz versorgt, es wird für die kommenden Monate dennoch volle Aufnahmefähigkeit für alle Sortimente signalisiert. Die Preise sind stabil. Die Abnahme von Buchenfaserholz erfolgt unaufgeregt, am seit Monaten unveränderten Preisniveau.

Der Energieholzmarkt verläuft anhaltend ruhig, die Brennholzlager der Großverbraucher sind gut beschickt. Die Nachfrage nach hoch qualitativem, zwei Jahre gelagertem, trockenem Brennholz ist sehr hoch.

Waldbesitzern wird trotz geringer Schadholzmengen durch Borkenkäferbefall weiterhin empfohlen, Bestände sorgfältig zu kontrollieren und Käfernester großzügig aufzuarbeiten.

Alle angegebenen Preise beziehen sich auf den Zeitraum Anfang Oktober 2012. Alle Preise sind Nettopreise, denen die gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuer von 10% bzw. 12% zuzurechnen ist.

 

Hier erhalten Sie die aktuellen Holzpreise vom Oktober 2012

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