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November: Das Absetzen unterstützen
Das richtige Absetzen ist für den Aufzuchterfolg der Ferkel mitentscheidend. Eine gute Wasseraufnahme für Absetzferkel ist sehr wichtig. Pro 10 Ferkel soll mind. ein Tränker vorhanden sein. Gut bewährt hat sich, Wasser in einer Schale oder einem Trog zusätzlich anzubieten. Futtermittelfirmen bieten Saugferkelbeifutter an, welchen den Ferkel schon ab dem 3. Lebenstag beigefüttert werden kann (enthalten viele Milchprodukte). Dieses Beifutter lässt sich auch in der Absetzphase sehr gut einsetzen. Wir verrühren dieses Futter mit viel Wasser und geben es den Absetzferkel ca. eine Woche lang. Dieses schmackhafte Gemisch wird von den Ferkel liebend gern getrunken. Auf diese Weise konnten wir auch die Tageszunahmen in den ersten 14 Tagen nach dem Absetzen um bis zu 50 g steigern.
In Wasser aufgelöster Preprestarter sorgt für genügend Flüssigkeitsaufnahme und zusätzliche Nährstoffe beim Absetzen. Oktober: Abferkelstall immer sauber ...
Speziell im Abferkelstall brauchen sie ständig Wasser zum Säubern. Sei es, weil sie die verschmutzten Futterschalen für den Prestarter reinigen wollen, die Tränkerschalen säubern oder einmal Durchfallkot wegspülen wollen. Ständig mit den Futterschalen zum Wasserhahn zu laufen um sie zu reinigen ist auf die Dauer enorm viel Arbeit – muss aber gewissenhaft gemacht werden. Zu den Tränkeschalten hineinzusteigen um sie zu säubern ist über kurz oder lang auch nicht angenehm. Montieren sie nun einen Schlauch mit der Länge des Stalles, müssen sie diesen immer wieder aufwickeln oder er liegt ihnen sicher oft im Weg. Eine ideale Lösung sehe ich hier in der Montage einer automatischen Schlauchtrommel. Wir verwenden sie schon seit Jahren und sie funktioniert noch immer einwandfrei.
September: Reinigung des Schleifsteines
Raufereien der Ferkel untereinander und damit einhergehende Verletzungen, über die wiederum Keime eindringen können, machen es allenfalls notwendig den Saugferkeln die spitzen Eckzähne zu kürzen. Abschleifen sollte man sie, und in diesem Fall wiederum nur die Spitze der Zähne. Das Schleifen verhindert (im Vergleich zum Abkneifen), dass Risse im Zahn entstehen, durch die auch Keime in den Körper gelangen könnten. Übrigens, das Gesetz verbietet es routinemäßig die Zähne der Ferkel abzuschleifen, außer es ist nachgewiesenermaßen notwendig. Der Markt bietet akkubetriebene Schleifgeräte mit einem entsprechenden Schleifstein. Dieser Schleifstein muss allerdings regelmäßig gereinigt werden. Ansonsten verliert er seine Wirkung relativ rasch. Mit einer Bürste allein den Stein zu reinigen ist meist nicht sehr erfolgversprechend. Viel besser geht das Reinigen, wenn Sie den Schleifstein über Nacht in eine Schale mit Essig legen. Übrigens das Kürzen der Eckzähne, Kupieren des Schwanzes und das Kastrieren ist nur bis zu einem Alter der Ferkel von 7 Tagen erlaubt.
August: Erdrückungsverluste verringern
Der Punkt Erdrückungsverluste führt bei den meisten Ferkelerzeugerbetrieben die Liste der Ursachen für Ferkelverluste an. Ein Tipp um diese Verluste zu verringern ist das Wegsperren der Ferkel nach Ende der Geburt und anschließendes Auftreiben der Sau.
Viele Sauen wollen nach der Geburt Wasser aufnehmen – dies sollten sie auch unbedingt tun. Zum Saufen müssen die Sauen jedoch aufstehen. Dieses Aufstehen der Sau und anschließendes Niederlegen bedeutet aber für die neugeborenen Ferkel eine Gefahr. Die zuvor am warmen Gesäuge nuckelnden Ferkel werden durch das Aufstehen der Sau irritiert. Sie fühlen den von der Sau erwärmten Boden und legen sich unter Umständen hier nieder. Erdrückungsverluste sind in diesem Fall sehr wahrscheinlich. Geht man nun her und sperrt die Ferkel nach abgeschlossener Geburt ins Ferkelnest, treibt nun die Sau auf damit sie Wasser aufnehmen kann, und legt die Ferkel nachdem sich die Sau niedergelegt hat wieder ans Gesäuge, kann man diese Erdrückungsverluste fürs erste vermeiden. Außerdem wissen die Ferkel dass es nicht nur am Gesäuge warm ist. Juli: Anmelken hilft den Ferkeln
Über die Bedeutung der Kolostralmilch weiß heute jeder Züchter Bescheid. Wichtig ist, dass die Ferkel möglichst rasch nach der Geburt diese lebenswichtige Milch mit den Schutzstoffen aufnehmen.
Dies bedeutet bei einer 4 wöchigen Säugezeit ein höheres Absetzgewicht von fast einem halben Kilogramm.
Das Anlegen der Ferkel an die Zitzen ist daher für viele Betriebe zur Routine geworden. Manche Zitzen sind oft schwer gängig. D.h. die Ferkel müssen oft viel Energie aufwenden um die erste Milch herauszusaugen. Melken Sie nun die Zitzen während der Geburt an, gelingt es den Ferkeln mit weniger Anstrengung an die Milch zu gelangen. |
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