Schweinepreis (25.6. - 1.7.) 25.06.2012
Stabilisierung am EU Schweinemarkt. Quer durch unveränderte Notierungen. Die Ausgewogenheit am Markt rührt primär von geringeren Schlachtzahlen und Schlachtgewichten. Absatzseitig jammert ganz Europa über massive Erlösschmälerrungen beim Export nach Asien. Schleuderpreise aus Nord- und Südamerika werden wir als Spielverderber genannt. In Deutschland (+/- 0) planen einzelne Schlachtunternehmen eigene Notierungen herauszugeben. Ob dies Drohgebärden oder ernstzunehmende Initiativen sind, wird sich in den nächsten Wochen herausstellen.
In Österreich konnte das Schweineangebot gänzlich abgesetzt werden. Manche Schlachtpartien mussten jedoch mehrfach disponiert werden, um zum endgültigen Bestimmungsort zu gelangen. Also auch hierzulande laufen die Warenströme zäh. Am Fleischmarkt läuft das Inlandsgeschäft etwas besser, insgesamt ist die Stimmung durch Probleme beim Russland- und Asienexport belastet. Vor diesem Hintergrund wurde der Preis auf Vorwochenniveau fixiert.
Tendenz: Veränderungen beim Fleischexport nach Asien sind erfahrungemäß träge. Daher wird das Wetter in nächster Zeit die Richtung stark mitbestimmen, vermutlich in der Region zwischen seitwärts und aufwärts.
Mastschweine-Basispreis: 1,48 € (+/- 0,00)
Zuchten-Basispreis: 1,26 € (+/- 0,00)
(Quelle: Dr. Johann Schlederer, VLV)
