Für Sie ausgewählt, Heft 24

 
Vom Konsumenten werden große Erwartungen an das AMA-Gütesiegel gestellt. Neuerungen in den Richtlinien für Rinder- und Schweinehalter sollen dem Rechnung tragen.


Die Fruchtbarkeit der Kuh hängt von vielen Faktoren ab. Es ist schon viel gewonnen, wenn sich der Landwirt die Mühe macht, sich in die Lage der Tiere zu versetzen und so ihre Ansprüche ergründet.


Bauern können ab sofort über www.ama.at oder über www.eama.at neue verschiedene Servicebereiche nutzen.


Die Vermarktung minderer Holzqualitäten liegt dem Radstädter Bauern und Original Josef Habersatter seit Jahren besonders am Herzen. Mit einem mobilen Sägewerk verwertet er Grubenholz oder Krummbloche zu gefragten Produkten.


Die Diskussion über Wildschäden ist allzu oft nur eine oberflächliche Schuldzuweisung zwischen Grundbesitzern und Jägern. Für eine seriöse Betrachtung der Problematik ist es nötig, auf die Fülle der verschiedenen wildschadenauslösenden Faktoren genauer einzugehen.


Bei der Zuchtsauen- und Mastschweinehaltung kommt der Stolba-Familienstall der arttypischen Verhaltensweisen der Schweine am weitesten entgegen. Die Besonderheit ist die Kombination von Schweinezucht und Schweinemast ein einem System.


Die Naturapotheke bietet eine Fülle von Pflanzen, deren Wirkung auch von Medizinern bestätigt wird.

  LANDWIRT Schwerpunktthema
Kühe brauchen ausreichend Strukturfutter
Nur ausgewogene Rationen werden ausreichend wiedergekaut und führen zu optimalen Pansenverhältnissen. Dadurch werden die Nährstoffversorgung und Tiergesundheit gesichert. Worauf Sie in der Praxis achten müssen und welche Normen es gibt, zeigt Ihnen der Beitrag.


Schon länger weiß man, dass die fossilen Energieträger irgendwann ausgehen werden. Bereits in wenigen Jahren wird der Kampf um die letzten Reserven an Härte zunehmen - sowohl technologisch und wahrscheinlich auch militärisch. Doch es gibt Auswege aus den drohenden Szenarien.


Die zwei Geschichten zu Weihnachten sind heute noch aktuell, aus dem Leben gegriffen und zeigen die menschliche Dimension das Festes.


Damit das abendliche Brennen der Adventkerzen oder auch die Stille Nacht nicht zum feurigen Ereignis werden, nachstehend ein paar Tipps zum Brandschutz. Die Feuerpolizei Graz hat ein neues biologisches Brandschutzmittel getestet.


 
 



Australien


Winterweizen

In Australien ist die offizielle Schätzung für die Winterweizenernte der Saison 2002/03 wegen einer anhaltenden Dürreperiode wiederum deutlich nach unten korrigiert worden. Das Amt für die Land- und Rohstoffwirtschaft (ABARE) rechnet jetzt nur noch mit einem Aufkommen von 10,1 Mio. t Winterweizen; das sind noch einmal 3,4 Mio. t weniger, als Mitte September veranschlagt worden waren. Ursprünglich hatte das ABARE im Juni ein Mengenergebnis von 20,5 Mio. t prognostiziert. Gemäß der aktuellen Vorschätzung dürfte die kleinste Ernte seit der Saison 1994/95 erzielt werden, als die australischen Farmer lediglich 9 Mio. t Winterweizen einbrachten. In der vergangenen Saison hatte die Winterweizenproduktion des Landes noch knapp 24 Mio. t erreicht. Ihre Schätzung für die Gerstenernte reduzierten die australischen Marktexperten gegenüber September um 1,2 Mio. t auf 3,4 Mio. t. Für Raps erwarten sie jetzt nur noch ein Aufkommen von 720.000 t. ABARE-Geschäftsführer Dr. Brian Fisher erklärte in einer Presseinformation, die schwere Dürre habe aufgrund der Verflechtung der Landwirtschaft mit anderen Branchen auch gesamtwirtschaftliche Auswirkungen. Auf der Grundlage der jüngsten Ernteschätzung werde die anhaltende Trockenheit das Wirtschaftswachstum Australiens 2002/03 um 0,7 Prozentpunkte mindern.




USA

Höhere Bodenpreise

In Bundesstaaten der USA, die maßgeblich zur Agrarproduktion des Landes beitragen, geht es mit den Bodenpreisen für landwirtschaftliche Nutzflächen aufwärts. Wie die Federal Reserve Bank of Chicago unter Berufung auf eine Umfrage bei Kreditinstituten mitteilte, erhöhten sich die Preise für gutes Agrarland in den Bundesstaaten Illinois, Indiana, Iowa, Michigan und Wisconsin im Zwölfmonatszeitraum bis 1. Juli 2002 durchschnittlich um 6 %. Der stärkste Anstieg wurde dabei mit einem Plus von 9 % in Wisconsin verzeichnet. In Indiana legten die Bodenpreise nach den Ergebnissen der Umfrage um 8 % zu, in Iowa um 7 % und in Michigan um 6 %. Eine unterdurchschnittliche Verteuerung wurde mit einem Aufschlag von 2 % aus Illinois gemeldet. Gute Anbaubedingungen könnten der Bank zufolge für die höheren Bodenpreise in Iowa gesorgt haben. Als Schlüsselfaktor für die Preisentwicklung komme daher vor allem die Nachfrage von Seiten der nicht agrarischen Entwicklung in Frage. Die große Mehrheit der Umfrageteilnehmer in allen Bundesstaaten prognostizierte eine weitere Verteuerung der Agrarflächen. Eine wichtige Ursache für diese Erwartung dürfte nach Darstellung der Bank das neue amerikanische Agrargesetz sein, das ab diesem Jahr gilt und neue Milliardenhilfen für die Farmer zur Verfügung stellt.



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