Für Sie ausgewählt, Heft 22

 
Die Beachtung von Exterieurmerkmalen in der Zucht von Milchkühen hat nur eine Berechtigung, wenn dadurch wirtschaftliche oder bedeutende Eigenschaften für die Tiergesundheit verbessert werden können. Die optimale Euter- und Zitzenform aus melktechnischer Sicht ist Thema des Beitrages.


Die grafische Verwaltung von Feld- und Grundstücken wird zusehends praxisorientierter und auch erschwinglich. Wir haben die LBG-Landkarte angesehen und zeigen an diesem Beispiel, was heute schon möglich ist.


Lagerprobleme bei Kartoffeln können sehr vielfältig sein. Auch die Ursachen sind komplex. Da so gut wie keine Bekämpfungsmöglichkeiten zu Verfügung stehen, ist es notwendig, verschiedene vorbeugende Maßnahmen zu beachten.


Die Harvestertechnologie setzt sich auch in der bäuerlichen Forstwirtschaft zunehmend durch und entwickelt sich zu einer wichtigen Alternative bestehender Holzerntesysteme.


In Heft 8 von 1998 haben wir den Ferkelaufzuchtbetrieb Dietl in Strengberg vorgestellt. Wir wollten wissen, was sich seither auf diesem Betrieb verändert hat und haben nachgeschaut.


Jede Behinderung eines Kindes ist für die Eltern eine Schock. Dieser schmerzliche Lebenseinschnitt muss bewältigt werden, um dem betroffenem Kind die richtige Stütze zu sein.


Wurzelgemüse kommt aus den verschiedensten Pflanzenfamilien, die unterirdischen Speicherorgane haben einen hohen gesundheitlichem Wert und kommen in bemerkenswerter Vielfalt vor.


Der Landwirt der Zukunft wird seine Familie, Flächen- und Tierdaten sowie letztlich den Mehrfachantrag per Internet an die AMA weiter leiten. Diese gläserne Kommunikation zwischen Bauer und AMA sei zu befürworten, meinte AMA-Chef Mag. Georg Schöppl bei einem Bauernstammtisch in Niederwölz.


Erfolgreiche Ochsenmast durch gezieltes Management
Für immer mehr Grünlandbetriebe wird die Ochsenmast eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Alternative. Welche Fütterungs- und Managementvoraussetzungen für den wirtschaftlichen Erfolg entscheidend sind, werden in dem Beitrag dargestellt.


Bodenversauerung, mangelndes Wasserhaltevermögen oder Schädlingsanfälligkeit sind nur einige Punkte, die die Fichte als forstlichen Brotbaum in Tieflagen unbrauchbar erscheinen lassen.


Von den etwa 600 Hebriden-Inseln vor der Nordwestküste Schottlands ist die Insel Skye die bekannteste. Die herbe und abwechslungsreiche Landschaft Schottlands lässt sich hier auf kleinem Raum erleben. Die Insel ist eines der Hauptziele von Schottland-Touristen.


 
 



USA


Bodenbearbeitung

In den USA gehen auf Landwirtschaft spezialisierte Finanzinstitute davon aus, dass durch konservierende Bodenbearbeitung vergleichsweise höhere Gewinne erzielt werden können. Deshalb finanziert die überwältigende Mehrheit dieser Agrarbanken bevorzugt Farmer mit Direktsaat- oder anderen schonenden Anbausystemen. Darauf hat das Pflanzenschutz- und Saatgutunternehmen Monsanto hingewiesen, das die Marktforschungsfirma Marketing Horizons mit einer diesbezüglichen Umfrage beauftragt hatte. Danach stehen 81% der befragten Agrar-Finanzierungspartner der konservierenden Bodenbearbeitung positiv gegenüber, während sich nur 4% dagegen aussprechen und 15% sich neutral verhalten. Ferner sind 87% der Ansicht, dass die Gewinne bei der Direktsaat gegenüber herkömmlichen Verfahren höher oder zumindest gleich hoch ausfallen. Etwa drei Viertel der Finanzierungspartner vertreten die Auffassung, dass die allgemeinen Risiken beim Anbau mit konservierenden Bodenbearbeitungstechniken gleich oder sogar geringer sind als beim konventionellen Ackerbau. Allgemein herrscht die Meinung vor, dass durch den Einsatz der konservierenden Bodenbearbeitung die Arbeitskosten gesenkt, die Treibstoffkosten reduziert, der Maschinenverschleiß verzögert, die Ackerkrume geschützt und die Bodenfeuchte geschont werden können.




EU

Agrarminister uneinig

Im Zusammenhang mit der Zukunft der EU-Milchquoten zeichnete sich im Agrarrat noch keine qualifizierte Mehrheit für eine der vier von der Kommission vorgeschlagenen Optionen ab, jedoch ließen mehrere Mitgliedsländer ihre Präferenzen für die eine oder andere Variante deutlicher als bisher erkennen. So traten Österreich, Belgien, Finnland, Frankreich, Irland, Luxemburg und Portugal für Variante I (Beibehaltung des Status quo, also Fortführung der Quote) ein, während Großbritannien und Schweden auf der Abschaffung des Quotensystems nach 2008 bestanden. Etwas modifiziert stellte sich die Position von Italien, Dänemark und den Niederlanden dar, die eher weitere Kürzungen der Interventionspreise (bei Butter stärker als bei Magermilchpulver) befürworteten als eine Quotenabschaffung. Von Seiten Deutschlands wurde der Vorschlag eingebracht, die Agenda 2000-Maßnahmen im Milchbereich früher als geplant (vor 2005) zu setzen. Ziemlich klar ist mittlerweile, dass Variante III (ein Zwei-Quoten-System) aus dem Rennen sein dürfte, nachdem sich kein Mitgliedsland für dieses - offenbar nicht WTO-konforme - System aussprach.



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