Für Sie ausgewählt, Heft 18

 
Auch die Grünland- und Feldfutterflächen sind vom Hochwasser massiv betroffen. Schäden an den Wiesen, Weiden und Kleegrasflächen selbst und vor allem am Futter für die Tiere, sowohl mengenmäßig als auch was die Futterqualität betrifft, sind die Folge.


Die Hemmschwelle, nach Mais oder Soja noch zu begrünen, ist hoch. Dabei wäre diese Maßnahme durchaus möglich und sinnvoll.


Für Getreide steht in Österreich eine große Palette durchwegs preiswerter Herbizide, sowohl für den Herbst- als auch für den Frühjahrseinsatz, zu Verfügung. Immer öfter wird geraten Herbizide bereits jetzt einzusetzen. Was spricht für bzw. gegen Herbstmaßnahmen?


Raps ist aufgrund seiner raschen Jugendentwicklung und engen Reihenweiten zwar grundsätzlich zu den konkurrenzkräftigen Kulturen zu rechnen, bei Auftreten von Problemunkräutern wie Klettenlabkraut, Kamillen- und Ausfallgetreidearten ist es aber angebracht, Unkrautregulierungsmaßnahmen zu treffen.


Zeit ist kostbar - nutzen Sie also die Möglichkeiten, Tipps und Tricks, um "Zeitfresser" zu eliminieren und effizient dieses knappe Gut zu nutzen.


Mit etwas Geschick und Fantasie lassen sich lustige und interessante Figuren erstellen. Der Beitrag vermittelt Ihnen die nötige Technik.


Vor dem Einschlafen brauchen Kinder Zeit zum Ruhigwerden. Das ist der Augenblick für eine Geschichte oder ein paar liebevolle Worte.


Erfolgreiche Stiermast durch optimale Rationsgestaltung
Intensive Stiermast benötigt für hohe Tageszunahmen eine entsprechend an die Leistung angepasste optimale Rationsgestaltung.


Wie in jeder anderen Branche auch sind zukunftsorientiertes Denken und Offenheit für Neues wichtig für das Überleben eines landwirtschaftlichen Betriebes. Ringelblumen könnten schon bald ökologisch und optisch unsere Fluren bereichern.


Auf der Leserreise durch Alberte konnten sich 22 "Landwirt"-Leser einen Überblick über die Fleischrinderhaltung in Kanada verschaffen. Extensive Mutterkuhhaltung und intensive Ausmast kennzeichnen die Rinderproduktion im zweitgrößten Land der Erde.


 
 



Niederlande


Schweinebestand

Die Schweineproduktion der Niederlande wird voraussichtlich in den kommenden Monaten weiter sinken. Darauf lassen nach Angaben der zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) die jüngsten noch vorläufigen Viehzählungsergebnisse vom 1. April 2002 schließen. Die Bonner Marktbeobachter stützen sich dabei auf die Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat), die zum Stichtag für die Niederlande einen Schweinebestand von insgesamt 10,9 Millionen Stück ausweisen; das waren fast 2,2 Mio. oder 16,6 % weniger als zwölf Monate zuvor. Dabei ergab sich für Ferkel und Jungschweine bis 50 kg ein Rückgang um 13,7 % während der Mastschweinebestand um 25,6 % schrumpfte. Im Vergleich dazu hielt sich die Abstockung bei den Zuchtsauen mit einem Minus von 7,4 % in Grenzen.




Welt

Anstieg der Agrarpreise

Nach einer längeren Phase der Preisabschwächung rechnet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in den nächsten Jahren mit einer allmählichen Preiserholung an den wichtigsten internationalen Agrarmärkten. Gemäß der jüngsten OECD-Langfristanalyse für den Zeitraum 2002 bis 2007 soll der Preisanstieg bei Rindfleisch und Milchprodukten deutlicher ausfallen als bei Getreide und Ölsaaten, da die Veredlungsproduktion stärker von der durch das Tierseuchengeschehen und die weltweite Wirtschaftskrise ausgelösten Konsumzurückhaltung getroffen wurde als der Marktfruchtbau. Bezüglich des Getreidemarktes wird erwartet, dass die globale Nachfrage die Produktion übersteigt und sich dementsprechend die Lagerbestände verringern werden. Im Einzelnen geht die Organisation in Paris davon aus, dass die Weizenpreise im Jahresdurchschnitt 2007 bei 140 $/t (138,75 Euro) liegen werden. Das wären um 8,5 % höhere Erlöse als im vergangenen Jahr und 2,9 % mehr gegenüber dem Mittel der Jahre 1996 bis 2000, als zeitweise Spitzenpreise für Weizen gezahlt wurden. Mais soll im Prognosejahr auf internationaler Ebene 108 $/t (107,04 Euro) kosten; das wäre im Vergleich zu 2001 eine Verteuerung um 14,9 %; gegenüber dem langjährigen Durchschnitt ergäbe sich immerhin noch ein Anstieg um 8,0 %. Ungünstiger stellt sich die Situation im Getreidebau bei Berücksichtigung der Inflation dar. Bei Weizen rechnen die Experten verglichen mit dem Referenzzeitraum inflationsbereinigt sogar mit einem Erlösrückgang um ein Zehntel.



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