Für Sie ausgewählt, Heft 13

 
Waldwirtschaftsgemeinschaften (WWGs) sind in zahlreichen Bundesländern anzutreffen. Die Größe und die Mitgliederzahl dieser Organisationen schwankt beträchtlich. Daher ist auch aus steuerlicher Sicht eine differenzierte Betrachtungsweise erforderlich.


Kompromisse bei der Haltung von Milchkühen zeigen sich in Verhaltensänderungen, Gesundheitsstörungen, verminderter Fruchtbarkeit und niedrigerer Milchleistung. Wenn Sie nicht mehr bereit sind, diese Kompromisse zu akzeptieren, sollten Sie sich kritisch, am besten "mit den Augen der Kühe", mit dem Kuhkomfort in Ihrem Betrieb auseinandersetzen.


Der Mineralstoffgehalt des Grünfutters kann stark variieren. Auch für die Kalbinnen ist eine angepasste Mineralstoffergänzung daher wichtig.


Mit Kannibalismus wird fast jeder Schweinehalter konfrontiert; die Schäden durch Verletzungen, Infektionen, Wachstumsdepressionen und Todesfälle sind enorm. Ursachen gibt es viele, aber oft ist nicht klar, welche zutrifft. An einem Beispielbetrieb wurden Schritt für Schritt die möglichen Ursachen ermittelt.


Der Geflügelmarkt zeigte sich in den 90er Jahren sehr dynamisch und wies hohe Wachstumsraten auf. Geflügelfleisch liegt EU-weit mittlerweile beim Fleischkonsum hinter Schweinefleisch an zweiter Stelle.


An heißen Sommertagen ist es von besonderer Bedeutung, für die richtige Kühlung von innen zu sorgen.


Ungebetene "Gäste" im Garten - wie wird man sie los, ohne die Nützlinge zu schädigen?


Pressrevolution mit Kinderkrankheiten
In diesem Jahr sind zwei Hersteller mit Pressen auf den Markt gekommen, die in ein und derselben Kammer den Ballen pressen und wickeln. Im "Landwirt" Praxistest stand die BIO-Presse (Bale in one) von der Firma Taarup der Kverneland-Gruppe. Wie sich der Neuling in der Praxis verhalten hat und welche Kinderkrankheiten noch auszumerzen sind, haben wir für Sie zusammengefasst.
Hat der Pflug ausgedient?
Der schon oft totgesagte Pflug beherrscht in vielen Ländern noch immer das Bild der Bodenbearbeitung. Er zeichnet sich auf besonders auf schlecht durchlässigen, schweren Böden durch sichere Erträge aus und ist vom Management her gesehen das anspruchloseste Bodenbearbeitungsverfahren. Dank dem technischen Fortschritt in Bereich der Scheibenschar-Sätechnik und der Nachauflaufherbizide haben aber die Mulchsaatverfahren mächtig aufgeholt.
Pflugeinstellung leicht gemacht
Der Pflug ist nach wie vor das bedeutendste Bodenbearbeitungsgerät. Falsche Einstellungen führen zu unebener Bodenoberfläche und erhöhen auch die Verschleiß- und Dieselkosten. Was Sie beim Pflug und beim Traktor kontrollieren sollten, und wie Sie die richtige Einstellung im Feld finden, verrät Ihnen der Pflügerweltmeister Hermann Altmann im Beitrag.
Das sollten Sie beim Kauf eines gebrauchten Pfluges beachten!
Die zwei wichtigsten Werkzeuge sind wieder eine Richtlatte und ein Maßband. Wie bei jedem anderen Pflug müssen die Ausrichtung der einzelnen Pflugkörper, der Untergriff und der Seitengriff genauestens kontrolliert werden. Bei einem gebrauchten Pflug spielt der allgemeine Verschleißzustand eine wesentliche Rolle.
So reduzieren Sie Verluste beim Rapsdrusch!
Schneidtischverlängerung und Seitenschneidewerk sind technische Voraussetzungen für eine verlustarme Rapsernte. Doch auch die richtige Einstellung der Druschorgane sowie der richtige Erntezeitpunkt sind nicht zu vernachlässigen.


In den letzten Jahren hat der weltweite Windenergie-Boom viele österreichische Bauern erreicht, die im Energiebereich zukunftsweisend tätig sein möchten. Österreichs 126 Windkraftanlagen liefern so viel Strom, wie die Hälfte aller burgenländischen Haushalte verbrauchen.


Früher hatten die Abdeckungen an Abluftkaminen durchaus ihre Berechtigung, doch heute verursachen sie in erster Linie Streit mit den Nachbarn, höhere Kosten und sie können bei Sturm sogar gefährlich werden.

 
 



Chile


Freihandel mit Agrargütern

Die Europäische Union und Chile haben sich darauf verständigt, binnen zehn Jahren 97 % bis 98 % ihres bilateralen Agrarhandels zu liberalisieren, besonders sensible Güter wie beispielsweise Rindfleisch jedoch mit Hilfe von Einfuhrquoten weiterhin vor den Härten des Freihandels zu schützen. Flankiert werden die Liberalisierungsabmachungen durch ein Wein- und Spirituosenabkommen, das geographischen Bezeichnungen einen stärkeren Schutz und insbesondere Qualitätsweinen einen verbesserten Marktzugang bieten soll. Chile erklärte sich bereit, fünf Jahre nach dem In-Kraft-Treten des Abkommens beim Export auf die Verwendung europäischer Schutzbezeichnungen in Markennamen zu verzichten und nach weiteren sieben Jahren diese Marken auch am heimischen Markt zu verbieten. Zuvor hatte die EU dem südamerikanischen Land beim Marktzugang für chilenische Weine ein Angebot unterbreitet, das ein Beamter der Europäischen Kommission mit "sehr gut" umschrieb. Darüber hinaus verständigten sich beide Seiten auf die Grundzüge eines Abkommens über sanitäre und phytosanitäre Maßnahmen, von dem sich die Europäische Kommission eine Erleichterung des Handels mit Tieren, Produkten tierischer Herkunft und Pflanzen bei gleichzeitiger Wahrung der hohen EU-Sicherheits- und Tierschutzstandards verspricht.




EU

Agrarverwaltung aufgestockt

Der geplante Beitritt von zehn Ländern in die Europäische Union im Jahr 2004 wird auch an der EU-Kommission nicht spurlos vorbeigehen. Die Brüsseler Behörde rechnet damit, dass sie durch die Einführung zehn neuer Amtssprachen sowie die Aufnahme von rund 75 Millionen Bürgern in die Gemeinschaft 4.800 neue Mitarbeiter benötigt, um ihren Aufgaben auch in Zukunft gerecht zu werden. Weil bis dahin allerdings schätzungsweise 900 Stellen wegfallen, beläuft sich der Nettobedarf nach Angaben der Kommission nur auf 3.900 Mitarbeiter. In der Generaldirektion Landwirtschaft, wo derzeit rund 1.450 Personen beschäftigt sind, rechnet man mit einem Nettobedarf von 189 Mitarbeitern. Der Übersetzer- und Dolmetschdienst der Kommission, für den bereits heute rund 3.850 Beschäftigte arbeiten, soll um 1.582 Stellen ausgebaut werden. Einen größeren Zuwachs hält man nur für die Aufgaben des Binnenmarktes erforderlich: Dort soll die Zahl der Kommissionsbeamten um 1.718 Personen ansteigen. Personal abgebaut wird hingegen bei der Verwaltung der Vorbeitrittshilfen, wo 759 Stellen gestrichen werden sollen. Die Kommission bezifferte die Kosten der geplanten Personalaufstockung auf rund 33 Mio. Euro und schlug in ihrem Haushaltsvorentwurf vor, diese Mittel aus der Flexibilitätsreserve zu nehmen.



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