Für Sie ausgewählt, Heft 10

 
Der Pilz Phytophtora infestans ist als Verursacher der Kraut- und Knollenfäule das größte Problem für den Kartoffelbau. Pflanzenbauliche Maßnahmen und Fungizideinsatz können die Gefahr aber bannen.


Kaninchenzucht hat auf den meisten Landwirtschaftsbetrieben nur ein untergeordnete Bedeutung - dennoch hängt auch hier die Freude vom Erfolg ab. Damit die Tiere den Halter mit Fleisch, Fellen oder Wolle beglücken, muss dieser bei Rassenwahl, Zucht und Vermehrung einige Grundsätze beherrschen.


Mit der Steigerung der tierischen Produktionsleistung sind auch Veränderungen im Fütterungssystem verbunden. Der mobile Kraftfutterautomat "Lockboy" wird gerade auf seine Praxistauglichkeit getestet.


Melkroboter verdrängen qualifizierte Bauern - das befürchten Skeptiker. Die Praktiker sehen dagegen die Chance der Entlastung und von mehr Lebensqualität.


Während man früher den Schweinen ihr Futter in einem Trog vorsetzte, füttert man heute in der Ferkel-Aufzucht und Schweinemast häufig mit Futterautomaten. So können die Tiere das Futter in Portionen verteilt auf 24 Stunden aufnehmen.


Ein behindertes oder lernschwaches Kind zu haben, bedeutet eine erhebliche Mehrbelastung. Eine Frühförderung unterstützt Kind und Eltern.


Wie erzeugen Sie in der Praxis möglichst verlustarm und kostengünstig hochwertiges Qualitätsheu? Was müssen Sie beim Planen, Errichten und Betreiben einer Heubelüftungsanlage beachten? Welche Heubelüftungsanlage passt für Ihren Betrieb? Die Fachgruppe "Futterkonservierung" der ÖAG hat für diese Fragen im Schwerpunktthema Wissenswertes und praktisch umsetzbare Hinweise zusammengefasst.


Holzheizungen lassen sich mittels neuer Technologie bequem, komfortabel und billig per Telefon überwachen und checken.


Bis jetzt hat man über diesen Bereich in Österreich wenig positive Schlagzeilen lesen können. Dass aber nicht alles so ist, wie es scheint, soll Thema dieses Beitrages sein.

 
 



Kanada


Getreideanbau steigt

Nach den jüngsten Anbauprognosen zur Ernte 2002 geht man in Kanada nunmehr von rund 5 Mio. ha Gerste aus, das ist eine um knapp 15 % größere Fläche als im Vorjahr. Das mit Mais bestellte Areal steigt voraussichtlich um 5,4 % auf 1,3 Mio. ha. Der kanadische Haferanbau geht mit plus 30 % auf 1,66 Mio. ha ebenfalls deutlich über den Vorjahresstand hinaus. Dagegen sinkt die Weizenfläche um 6,2 % auf 10,37 Mio. ha. Der darin enthaltene Hartweizenanbau wird mit 2,62 Mio. ha jedoch um rund ein Viertel höher veranschlagt. Zulegen dürfte in diesem Jahr auch die Rapsaussaat und zwar um knapp 11 % auf 4,30 Mio. ha. Der Leinsaatanbau wächst voraussichtlich um 3,2 % auf 673.000 ha. Das Sojabohnenareal in Kanada verliert gut 4,2 % und soll 970.000 t erreichen.




Japan

Bio-Garantie aus Österreich

Als erste und bisher einzige europäische Bio-Kontrollstelle wurde die Austria Bio Garantie (ABG) - bei weitem Österreichs größte Bio-Kontrollstelle - von Japans Landwirtschaftsministerium akkreditiert. Austria Bio Garantie leistet Pionierarbeit für Japans Bio-Markt. Japan selbst hat nur eine geringe landwirtschaftliche Produktion. Der überwiegende Anteil am japanischen Lebensmittelbedarf, auch jener der Bio-Lebensmittel, muss importiert werden. Um die hohen Kosten der Zertifizierung der Bio-Lebensmittel zu senken und die Zuverlässigkeit des japanischen Bio-Kontrollsystems zu erhöhen, entschloss sich die japanische Regierung, ausländische Kontrollstellen mit der Zertifizierung von Import-Bio-Lebensmitteln zu betrauen. Europäische Bio-Produkte, welche für den Markt in Japan bestimmt sind, können damit noch in Europa von der ABG die "organic JAS mark", das japanische Biozeichen, erhalten, womit der Kontrollaufwand in Japan selbst stark reduziert werden kann. Durch den Wegfall der bisherigen hohen Logistikkosten wird nicht nur der Japan-Export europäischer Bio-Lebensmittel erleichtert, sondern für Japans Konsumenten werden damit importierte Bio-Lebensmittel auch wesentlich günstiger. Derzeit liegt der Marktanteil der Bio-Produktion in Japan noch unter einem Prozent. Doch immer mehr Japaner greifen zu den zwar spürbar teureren, aber streng und lückenlos kontrollierten Bio-Lebensmitteln.











 

 

   


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