Für Sie ausgewählt, Heft 9

 
Aus der Vielfalt der getesteten Fleckviehstiere stechen immer wieder hoch positive Fleichvererber heraus, die nicht nur bei den Tageszunahmen, sondern auch bei der Handelsklasseneinstufung und der Ausschlachtung überzeugen. Wir stellen die Top-Vererber vor.


Regional besondere klimatische und geogene Besonderheiten erfordern auch in der Grünlandwirtschaft geeignete Sorten. Die ÖAG hat sich zum Ziel gesetzt, speziell an die Bedingungen des Alpenraumes angepasste Varietäten zu züchten. Erste Ergebnisse liegen vor


Der Trend zu bewusster Ernährung und biologischer Landwirtschaft macht diese Pflanze zunehmend interessant.


Entgegen der Meinung vieler Tierhalter muss Fliegenbekämpfung nicht zwangsläufig mit viel Arbeit und hohen Kosten verbunden sein.


Die Exporte stiegen deutlicher als die Importe. Der Agraraußenhandel mit der EU zeigt eine umgekehrte Entwicklung.


Impfungen sind wohl die bequemste und zugleich sicherste Form der Krankheitsvorbeugung. Dabei gewinnt nicht nur der Einzelne einen Schutz, sondern die lückenlose Durchimpfung der gefährdeten Bevölkerung kann zur Ausrottung der entsprechenden Infektionskrankheit führen.


Was die einen mit Vehemenz befürworten, wird von anderen teilweise strikt abgelehnt. Um so wichtiger ist es für jeden, sich genau über das Impfen zu informieren, um die für ihn richtige Entscheidung treffen zu können. Daher wollen wir in diesem Artikel bewusst beide Seiten zu Wort kommen lassen.


Hausaufgaben gemacht
Praxistest Kuhn Planter II: Kuhn bietet seit Mitte der Neunziger Jahre auch pneumatische Einzelkornsämaschinen an. Im Test stand die Planter 2 mit Teleskoprahmen und Mulchsaatausrüstung.
Die meisten Betriebe vertrauen dem Pflug
Moderne Chemie und andere landtechnische Geräte machen den teuren Pflug zumindest teilweise entbehrlich. Doch kaum ein Bauer gibt den Pflug ganz aus der Hand. Das zeigt die Auswertung unserer Internet-Umfrage.
Praxistipp: Kontrolle verhindert Rasierschnitt
Die Einstellung der Mähgeräte auf eine Schnitthöhe von 5-7 cm führt zu sauberem Futter und schont die Grasnarbe. Mit der "Grabnerhofer Schnittlehre" lässt sich die verbleibende Grasnarbe einfach kontrollieren.
Kreiselschwader: Worauf ist beim Kauf zu achten?
Vor allem in Richtung Qualität (Kurvenbahnen, Anzahl Zinkenarme) und Standard- und Sonderausrüstung (Tastrad, Tandemachse, Breitenverstellung usw.) sind neben dem Preis viele Unterschiede möglich.
Marktübersicht Kreiselschwader



Das Alpenkreuzkraut (Senecio alpinus) gehört zu einer Pflanzengruppe, die bereits in geringen Mengen von Tieren aufgenommen, gesundheitsschädlich und sogar tödlich ist.


Exotische Früchte erobern sich langsam ihren Platz in der heimischen Küche. Pistazien sind mittlerweile fast in jedem größeren Lebensmittelgeschäft zu finden, die Angebotspalette ist aber bei Weiten nicht ausgeschöpft.


Besonders persönlich wirkt ein Brief, wenn zusätzlich zur Adresse wie z.B. "Sehr geehrter Herr XY" mit gedruckt ist. Diese und weitere Funktionen werden im Artikel behandelt.

 
 



Frankreich


Übergangsfrist im Agrarsektor

In Frankreich sollen neue Wege bei der Junglandwirteförderung beschritten werden, um im Rahmen einer "progressiven Ansiedlungspolitik" die Abwanderung aus der Landwirtschaft zu bremsen und eine Mindestbevölkerung in den ländlichen Räumen zu erhalten. Das ist auf einem zweitägigen Symposium deutlich geworden, das unter der Ägide des französischen Zentrums zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Betriebsstrukturen (CNASEA) und der Dachorganisation der landwirtschaftlichen Sozialkassen (MSA) in Toulouse durchgeführt wurde. "Wir müssen unsere bisherige Förderpolitik an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen. Nur dann werden wir in der Lage sein, einen territorial ausgewogenen Generationswechsel zu vollziehen und den dauerhaften Fortbestand wettbewerbsfähiger Betriebe im ganzen land zu sichern", unterstrich Landwirtschaftsminister François Patriat. Der Minister räumte ein, dass das ursprüngliche Ziel der Pariser Ansiedlungspolitik von jährlich 12 000 Niederlassungen bei weitem nicht erreicht wird. Es ist deshalb dringend erforderlich, die Abwanderung unter dem Strich deutlich zu reduzieren. Laut Angaben des französischen Agrarressorts gibt Paris jährlich rund 200 Mio. Euro für die Junglandwirteförderung aus. Die darunter fallende Zahl von Betriebsgründungen ist im vergangenen Kalenderjahr gegenüber 2000 um 11,2 % auf 5 600 gesunken. Deutlich zugenommen haben indes Betriebsübernahmen durch nicht zur Familie gehörende Hofnachfolger. Ohne einen kräftigen Schub bei den Niederlassungen befürchtet der Minister, dass die Zahl der Betriebsleiter in Frankreich von derzeit rund 680 000 bis zum Jahr 2020 auf nur noch 250 000 schrumpft.




Russland

Braugerste

Durch den steigenden Bierkonsum hat in Russland die Nachfrage der Brauereien nach Braugerste in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Wie es in einem Programm des Moskauer Landwirtschaftsministeriums heißt, soll die jährliche Braugerstenproduktion Russlands deshalb bis zum Jahr 2005 auf 1,15 Mio. t erhöht werden. Verglichen mit dem Durchschnitt der zurückliegenden Jahre entspricht dies einer Verdoppelung des russischen Braugersteaufkommens. Der Hopfenbedarf der Brauereien hat sich im vergangenen Jahr auf 1,0 Mio. t belaufen. Aus heimischer Produktion konnte lediglich ein Anteil von 40 % gedeckt werden. Derzeit werden etwa 70 % des russischen Bieres auf der Grundlage importierter Rohstoffe gebraut.



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