Wirtschaftliche Jungviehaufzucht als Basis für eine erfolgreiche Milchproduktion
Eine optimale Aufzucht ist die Voraussetzung für gesunde, leistungsbereite sowie langlebige Kühe. Die Deckungsbeiträge in der Jungviehaufzucht sind gut und für so manchen Betrieb kann dieser Betriebszweig in Zukunft eine gute Option sein.
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Unterschiedliche Fütterung in verschiedenen Phasen
Bereits in der Aufzuchtphase wird der Grundstein für eine gute Entwicklung des Tieres hin zum Wiederkäuer gelegt. Zu große Milchmengen und eine zu lange Tränkephase wirken sich negativ auf die Entwicklung der Vormägen und hier vor allem des Pansens aus. Neueste Erkenntnisse zeigen aber, dass auch eine rigorose Frühentwöhnung mit 6 Wochen die Entwicklung eher beeinträchtigt als fördert. Ging man vor einigen Jahren noch davon aus, dass die geringeren Zunahmen (nur ca. 400 – 600 g während der Tränkephase) bis spätestens zum 4. Lebensmonat vollkommen kompensiert werden, so neigt man jetzt dazu, die Tränkephase wieder auf etwa 8 – 10 Wochen zu verlängern (im Biobetrieb sind ohnehin 12 Wochen Pflicht!). Allerdings sollte die Milchmenge pro Tag auf 6 bis 8 l begrenzt werden und ab der 2. Lebenswoche soll den Kälbern neben der Milch zusätzlich Wasser zur freien Aufnahme und auch Heu oder „Heulage“ sowie Kraftfutter angeboten werden. Bis zum Absetzen der Milch sollten die Kälber bereits jeweils 1 kg Heu bzw. Kraftfutter fressen können. Damit die Kalbinnen bereits in der ersten Laktation eine hohe Futteraufnahme aufweisen, muss in der Aufzucht das Futter immer zur freien Aufnahme angeboten werden. Aus diesem Grund kann die Aufzuchtintensität praktisch nur über die Energiekonzentration (Futterqualität) gesteuert werden. Es muss auch auf die Körperkondition der Tiere geachtet werden. Sie sollte während der gesamten Aufzucht immer im Bereich zwischen 3 bis max. 3,5 Punkten liegen.
Autor: Johann Häusler, LFZ Raumberg-Gumpenstein
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Kälber: So bekommen Sie Frühdurchfall in den Griff
Durchfall verursacht in der Kälberaufzucht hohe Verluste. Neben Totalverlusten können auch Dauerschäden bei den Tieren auftreten. Außerdem entstehen bei Durchfallbehandlungen Kosten, viel Zeitaufwand und oftmals eine große Belastung für die bäuerliche Familie.
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In intensiven Milchviehrationen hat Heu häufig keinen Platz mehr. Dabei trägt es wesentlich zur Tiergesundheit bei. In dem Beitrag werden Rationsvarianten für Siloverzichtsbetriebe dargestellt und auf die Bedeutung von Heu in der Jungviehaufzucht eingegangen.
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