Weniger Mais und mehr Weizen am Weltmarkt
Das US-Landwirtschaftsministerium korrigiert die Ernteschätzung für Mais wegen einer Trockenphase nach unten, die Angebotslücke am Weltmarkt fällt größer aus. Die Vorräte von Weizen am Weltmarkt schrumpfen langsamer als erwartet.
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Während sich bei Mais in dieser Saison eine deutliche Versorgungslücke abzeichnet, fällt das Defizit am Welt-Weizenmarkt voraussichtlich geringer aus als bislang erwartet. Das USDA korrigierte seine Schätzung der globalen Weizenernte um knapp 10 Mio. t auf 672 (Vj.: 648) Mio. t nach oben. Zwar wurden die Angebotsprognosen für die USA und Argentinien gesenkt, höhere Ernteschätzungen für China, Indien, die EU und die Schwarzmeerländer konnten diese Entwicklung jedoch mehr als kompensieren. Allein für Russland und die Ukraine wurden die Prognosen jeweils um 3 Mio. t nach oben korrigiert. Den globalen Weizenverbrauch veranschlagt das Ministerium mit 675 Mio. t ebenfalls höher als noch im Juli – dennoch werden die Bestände wieder steigen. Sollte die erwartete Entspannung an den globalen Weizenmärkten tatsächlich eintreten, dürfte der Raum für weitere nachhaltige Preissteigerungen begrenzt sein.
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