Weizen- und Maismarkt am 10. Februar 2012

Nach Kursgewinnen gaben die Notierungen Ende der Woche wieder leicht nach. Grund war vor allem die Ernteschätzung der USDA.
Mais: Nach einem Zwischenhoch Anfang dieser Woche folgten leichte Kursverluste an der Euronext.
Mais: Nach einem Zwischenhoch Anfang dieser Woche folgten leichte Kursverluste an der Euronext.
Der Beginn dieser Woche war geprägt von Kursgewinnen und einem Anstieg der Weizennotierung an der Euronext in Paris auf ein Zwischenhoch von 222,25 Euro. Dem Vernehmen nach drückt derzeit relativ wenig Ware aus der Schwarzmeerregion auf den Markt. Der Grund ist die Kälte und die daraus resultierende logistische Herausforderung für die Schifffahrt aufgrund zugefrorener Wasserwege. Das ist auch in Mitteleuropa zu spüren.

Notierungen gehen leicht zurück
Mittlerweile sind die Notierungen an der Warenterminbörse wieder leicht gesunken. Der Donnerstag-Schlusskurs lag bei Weizen bei 213 Euro und bei Mais bei 206,25 Euro. Ein Grund für diesen Rückgang ist die aktuelle Ernteschätzung des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) von Donnerstag (9.2.). Der Weizenkurs rutschte ab, nachdem das USDA die globalen Endbestände um fast 3 Mio. t nach oben korrigierte. Mit 231,1 Mio. t wird nicht nur das Rekordniveau des Vorjahres um 2,4 Mio. t überrundet. Das wären auch die umfangreichsten Vorräte seit 12 Jahren. Auch die Maisbestände steigen an, obgleich die argentinische Ernteprognose zum zweiten Mal in Folge nach unten korrigiert wurde, zuletzt um 4 auf 22 Mio. t. Allerdings sehen die Regierungsanalysten keine gravierenden Einbußen und die entstehenden Versorgungslücken am Weltmarkt können durch US-Exporte geschlossen werden. Damit sinken allerdings die US-Maisvorräte auf den niedrigsten Stand seit 16 Jahren.

Kassapreise passen sich an
Der Handel verhält sich zwar noch immer abwartend. Dennoch zog das Zwischenhoch der Börse auch die Kassapreise zwischenzeitlich etwas mit. Mahlweizenpreise zwischen 160 und 175 Euro (Netto) sind derzeit zu erfahren. Die Maispreise liegen eher im oberen Bereich dieser Spanne. Bei Weizen scheint die Luft heraußen zu sein. Zu sehr drücken die Fundamentaldaten auf den Markt. Bei Mais ist derzeit eine Prognose schwierig. Allerdings lassen sich Weizen- und Maismarkt auch nicht komplett trennen, weil Mais in der Fütterung durch Futterweizen ersetzt werden kann.


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veröffentlicht: 10.02.2012 14:03


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Getreidepreise sinken

Getreidepreise sinken

Die Weizenpreise für die neue Ernte 2013 sanken sowohl an der Chicagoer Leitbörse als auch an der Pariser Euronext stark. Beim Mais hielt der Druck auch bis zuletzt weiter an.
Getreideernte 2013

Getreideernte 2013

Obwohl die österreichische Landwirtschaft von Wetterkapriolen im heurigen Jahr gebeutelt wurde, erwarten die Bauern mit ca. drei Mio. t eine überdurchschnittliche Getreideernte. Diese Prognose präsentierte die Landwirtschaftskammer am 17. Juni in Parndorf.

Getreidemarkt mit Licht und Schatten

Mit einem Absturz endete eine eigentlich sehr positive Woche an den internationalen Warenterminbörsen in Chicago und Paris. Auf den zuletzt befestigten Kassamarkt hat das aber (noch) keine Auswirkung.

Erholung am Getreidemarkt - aber wie lange?

Seit zwei Wochen ist an den hiesigen Getreidemärkten ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen. Ob es sich dabei um einen nachhaltigen Aufschwung handelt, bleibt offen. Marktexperten sind skeptisch.

Höheres Getreideangebot in der EU?

Sowohl die EU-Kommission als auch die landwirtschaftliche Interessensvertretung in der EU gehen von einem Produktionsanstieg bei Getreide und speziell bei Weichweizen aus. Die Kommission schürt die Hoffnung der Tierhaltung, dass dadurch die Futterkosten gedrückt werden.

Getreidepreise: Mehr Verkäufer als Käufer

Seit einigen Wochen stehen die Getreidepreise unter Druck und sind rückläufig. Das hat zuletzt viele Erzeuger dazu veranlasst, das noch eingelagerte Getreide der alten Ernte anzubieten.

Rapspreis gibt nach

Die EU-Kommission prognostiziert eine höhere Rapsernte 2013, aber auch einen höheren Verbrauch. Die Rapsbilanz bleibt demnach unverändert. Am Kassamarkt gtaben die Preis zuletzt nach.

Maispreis profitiert von USDA-Bericht

Nach den vielen Wochen der Rezession haben sich die Maiskurse an den internationalen Börsen vergangene Woche etwas erholt. Einen wesentlichen Anteil trägt der neue USDA-Bericht, der den US-Verbrauch nach Mais gegnüber dem Vormonat um 2,5 Mio. t erhöhte.

Getreidemarkt: Weizen unter Druck - Raps kann sich halten

Nachdem die Preise für Mais in den letzten Wochen immer wieder fielen, ist nun auch bei Weizen ein Abwärtstrend zu erkennen. Die Gründe dafür: Wenig Kaufinteresse seitens der Getreideverarbeiter sowie eine prognostizierte hohe Getreideernte 2013.

Weizen- und Maiskurse mit wenig Bewegung

In der vergangenen Woche zeichneten sich die Notierungen von Weizen und Mais an den Warenterminbörsen in Paris und Chicago durch wenig Bewegung und mäßige Handelsvolumen aus.

Kartoffelmarkt: Lieferbereitschaft weiterhin groß

Auch in dieser Woche bleibt der österreichische Speisekartoffelmarkt ausgeglichen. Die Lieferbereitschaft der Landwirte ist ungebrochen groß, da die Preissituation in nächster Zeit keine Erhöhung in Aussicht stellt.

Zuckerrübe: Kompromiss in Preisverhandlungen

Die Branchenvereinigung "Die Rübenbauern" und der Zuckerhersteller Agrana haben sich über die Rübenpreise geeinigt. Demnach werden für die Ernte 2012 Quotenrüben mit 41 Euro/t und Industrierüben mit 30 Euro/t abgerechnet.

Schwache Getreidenotierungen erreichen den Kassamarkt

Der Abwärtstrend der vergangenen Wochen setzte sich an den internationalen Börsen zuletzt fort. Dies hatte auch Auswirkungen auf den Kassamarkt.

Kartoffelmarkt stabil, aber verhaltene Nachfrage

Der Speisekartoffelmarkt zeigt sich weiterhin von seiner stabilen Seite. Vergangene Woche wurden sehr große Mengen an die Aufkäufer geliefert. Die Inlandsnachfrage läuft zurzeit verhalten. Das entspricht aber der Saison.

Mais unter Druck - Weizen kann sich (noch) halten

An der EURONEXT in Paris ging eine schwache Woche mit geringen Handelsmengen zu Ende. Alles wartete auf die Februar-Schätzung des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) am Freitag.

Rapspreise weiterhin auf hohem Niveau

Raps konnte den Aufwärtstrend der letzten Wochen auf der EURONEXT zwar nicht fortsetzen. Er konnte aber das hohe Niveau halten. Wie es bei Raps weitergeht, hängt zum großen Teil von der südamerikanischen Sojaernte ab. Und diese soll hoch ausfallen.

Matif-Raps: Sonne über Argentinien treibt die Kurse

Am Ölsaatenmarkt herrscht derzeit Hochstimmung.

Soja und Mais: Nachfrage stützt Preise

Marktteilnehmer in Asien erwarten in der laufenden Woche steigende Preise für Mais und Soja. Die Trockenheit in Argentinien, dort steht in den kommenden Wochen die Mais- und Sojaernte an, unterstützten die Preise.

Getreidemarkt am 2.2.: Mais unter Druck - Raps legt zu

Während Raps diese Woche am Kassamarkt leicht zulegen konnte, musste Mais einen leichten Preisrückgang verzeichnen. Alles wartet auf den ersten spürbaren Marktimpuls.

Getreidepreise leicht rückläufig

Während die Getreidekurse in der vergangenen Woche leicht nachgaben, konnte Raps um 10 Euro zulegen. Auf die Kassapreise hatte das kaum Einfluss. Lediglich die Maispreise verloren leicht an Boden.

Getreidemarkt erholt sich

Die Kurse an den internationalen Terminbörsen fielen um die Jahreswende. Dennoch konnten sich die Kassapreise stabil halten und nur leicht an Boden verlieren.

Russland wird weniger Getreide exportieren

Das russische Forschungsinstitut für Agrarmarktkonjunktur geht davon aus, dass die russischen Getreideexportmengen im ersten Halbjahr 2013 stark zurückgehen. Im 2. Halbjahr 2012 waren diese sehr hoch.

Soja: Ist in Südamerika eine Rekordernte zu erwarten?

Die Sojabohnenernte könnte 2013 in Südamerika überdurchschnittlich hoch ausfallen. Das US-Landwirtschaftsministerium rechnet in den Hauptanbaugebieten mit einem Plus von 20 bis 30 %.

Getreidemarkt zum Ende 2012

Die Notierungen an den Terminmärkten purzeln. Die Kassamärkte sind davon unbeeindruckt. So lassen sich die Geschehnisse an den internationalen Getreidemärkten der letzten Tage zusammenfassen.

Getreideernte 2012 in Österreich

Je nach Kultur sehr unterschiedlich zeigten sich die Ernteergebnisse in diesem Jahr in Österreich. Gegenüber dem ausgezeichneten Vorjahr mussten Österreichs Landwirte ein klares Minus hinnehmen. Die Ernteergebnisse liegen aber im zehnjährigen Schnitt.

Kartoffelmarkt für Österreich und Deutschland

Der Kartoffelmarkt zeigt sich von seiner stabilen Seite. Unmittelbar vor Weihnachten erwarten Marktkenner nochmals einen leichten Impuls.

Getreidemarkt trotz Abwärtstendenz an Börsen stabil

An den Warenterminbörsen in Paris und Chicago gingen die Notierungen für Mais und Weizen zuletzt spürbar zurück. Den Kassamarkt scheint das nicht sonderlich zu beeindrucken.

Was tut sich am Getreidemarkt?

Optimistische Aus sichten herrschen derzeit für Produzenten von Getreide und Ölsaaten. Besonders für Mais sind die Perspektiven auf den Märkten vielversprechend.

Düngerpreise vor Anstieg?

Düngerpreise unterliegen hohen Schwankungen und machen die Planung für Handel und Landwirtschaft nicht einfach. Im Interview gibt Gerald Papst, Geschäftsführer der LINZER AGRO TRADE, Tipps für den Düngereinkauf.

Was macht der Preis für Soja und Sojaschrot?

Im Zuge eines Pressegesprächs auf der EuroTier in Hannover informierte Stefan Vogel von Alfred C. Toepfer International GmbH über die Preisentwicklung am Sojamarkt. Hier eine Zusammenfassung seiner Infos.

Was machen die Getreidepreise?

Das Preisniveau am Getreidemarkt ist im Laufe dieses Jahres spürbar angestiegen. Die Frage, in welche Richtung die Preiskurve in den nächsten Monaten zeigen wird, ist kaum zu beantworten. Zu sensibel ist der Markt. Der Überblick über den globalen Getreidemarkt zeigt aber zumindest Tendenzen.

Erntedruck am Maismarkt

Die derzeit ablaufende Maisernte drückt die Kurse an den Warenterminbörsen. Das hat auch Auswirkungen auf den Kassamarkt.

Anspannung am Kartoffelmarkt

Eine reichliche Ernte bescherte den Kartoffelerzeugern im vergangenen Jahr niedrige Preise und schmale Erlöse. Demgegenüber bestätigte sich am globalen Markt für die konkurrierenden Feldfrüchte eine andauernde Hausse. Als Reaktion darauf haben Erzeuger in vielen Teilen Europas den Kartoffelanbau im Jahr 2012 eingeschränkt.

Maispreise: Etwas Preisdruck auf hohem Niveau

Der Getreidemarkt steht derzeit ganz im Zeichen der Maisernte. Landwirt-Preise von 255 bis 265 Euro brutto sprechen für eine gute Marktsituation für Verkäufer.

Getreidepreise konstant auf hohem Niveau

Relativ konstant präsentieren sich derzeit sowohl die Termin- als auch die Kassamärkte. Neue Impulse sind durch die neue Ernteschätzung des USDA zu erwarten.

Getreidemarkt am 1. September 2012

Nach kontinuierlich steigenden Notierungen schlossen die Kurse am Freitag mit einem Minus und liegen leicht über jenen der Vorwoche. Am Kassamarkt lassen sich die höheren Preise kaum durchsetzen.

Getreidemärkte ruhig auf hohem Niveau

Leicht rückgängig zeigten sich die Börsenotierungen in der vergangenen Woche, allerdings auf hohem Niveau. Der Kassamarkt bleibt ruhig und hält die Preise ebenfalls auf hohem Niveau.

Getreidemarkt am 12.8.: Ruhe vor dem Sturm?

Die August-Ernteschätzung prognostiziert eine um fast 30 Mio. t. kleinere Maisernte als im Vorjahr. Die Börsenkurse reagierten (noch) nicht. Auch am Kassamarkt ist es noch ruhig.

Maismarkt: Wohin geht die Reise?

Meldungen von schwachen Maisbeständen in den USA aufgrund anhaltender Trockenheit sorgten ab Juni für einen Anstieg der Getreidenotierungen an den Börsen. Wie geht es weiter? Nur wer die Zusammenhänge des globalen Maismarktes kennt, kann entsprechend reagieren.

Getreidemarkt: Notierungen weiter auf hohem Niveau

Die Notierungen an der Euronext in Paris halten sich auf hohem Niveau, während die US-Kurse erste Schwächen zeigen. Die Ernteprognosen gehen von einer weltweiten Unterproduktion aus.

Auf und ab am Getreidemarkt

Die vergangene Woche war durch ein ständiges Auf und Ab an den Getreidenotierungen der Euronext geprägt. Gegen Ende der Woche konnten sich sowohl die Weizen- als auch die Maispreise wieder etwas erholen.

Getreidemarkt am 9. Juli 2012

Geringe Erträge und relativ hohe Notierungen – so präsentiert sich der Getreidemarkt aktuell. Allerdings kühlten sich die überhitzten Terminmärkte zuletzt wieder etwas ab.

Getreide Vermarktung: Bilanz und Ausblick

Positive Bilanz aus dem Vorjahr lässt auf Preise zwischen 228,50 und 235,20 Euro/Tonne für Top-Weizen hoffen.

IGC revidiert Weizenernte hinunter und Rekord-Maisernte hinauf

Die weltweite Weizenernte wird nach aktuellen Prognosen geringer ausfallen, die Prognose für die Maisernte wurde erneut nach oben geschraubt. In Österreich sind die Marktbeteiligten unsicher, wohin die Reise geht.

Aktueller Getreidemarkt für Anfang Mai

Der IGC revidierte seine Prognose für die weltweite Weizenernte nach unten. Österreichischer Weizen ist weiterhin gefragt. Ölsaaten weiter im Preishoch.

Weniger Winterweizen durch Frostschäden in Deutschland

Durch den Frost hat sich der Anbau von Sommerkulturen stark ausgedehnt. Die Anbauflächen der einzelnen Kulturen haben sich erheblich verschoben.

Aktuelle Situation am Getreidemarkt und Kassamarkt Österreich

Politische Geschehnisse beeinflussen die Finanzmärkte und somit auch die Getreidemärkte. Am österreichischen Kassamarkt ist der Mahlweizen durchgehandelt, Hartweizen wurde gehandelt, Landwirte tätigen Maisdirketverkäufe.

Weizenpreise durch Auswinterung und Trockenheit weltweit beflügelt

Die Weizenpreise sind durch vermehrte Auswinterung und Trockenheit gestiegen. Eiweißfuttermittel werden in Österreich wegen einer Blockierung der Donau verzögert.

Auf und ab am Getreidemarkt

Nach der Veröffentlichung des aktuellen Berichts des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums über die weltweite Getreideversorgung reagierten die internationalen Börsen mit einem AUF und AB.