Was macht eine gute Stoppelbearbeitung aus?
Nach der Getreideernte folgt die Stoppelbearbeitung. Hier erfahren Sie Tipps, die zu einem guten Resultat bei der Stoppelbearbeitung und bei Bodenverdichtungen führen.
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Was tun bei Verdichtungen?
Strukturschäden können nur bei sehr trockenen Bedingungen mittels Tiefgrubber behoben werden, dessen Zinkenspitzen unterhalb der Verdichtungszone arbeiten. Pflugsohlenverdichtungen oder Spuren von schwerem Erntegerät unterhalb des Bearbeitungshorizontes hingegen erfordern den Einsatz von Tiefenlockerern, die den Boden bis 40 cm tief lockern. Erst muss aber getestet werden, ob der Boden in diesem Bereich auch trocken genug ist. Meist aber reicht es, einen Schwergrubber mit schmalen Scharen auszustatten und 35 bis 40 cm tief zu lockern. Nach der Lockerung soll der Boden mit einem Ringpacker rückverfestigt werden, um den Bodenschluss wiederherzustellen. Dagegen sind Reifenpacker, Stabwalzen oder Zahnpackerwalzen, die den Boden nur an der Oberfläche anwalzen, nicht geeignet.
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