Was bringt die intrauterine Besamung?
Die intrauterine Besamung und deren mögliche positiven Einflüsse auf die Fruchtbarkeit von Sauen wurden in den letzten Jahren oft diskutiert. Im Praxistest wurde untersucht, was diese Alternative tatsächlich unter dem Strich bringt.
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Falte passiert hat, spürt man, dass sich das vordere Ende frei bewegen lässt. Jetzt ist der Uteruskörper erreicht. Der Katheter wird jetzt noch zirka fünf Zentimeter weitergeschoben und fixiert.
Ergebnisse
Es wurden über einen Zeitraum von neun Monaten (März–Dezember 2010) die an einem praktischen Betrieb zu besamenden Sauen in zwei gleichgroße Gruppen (Versuchs- und Kontrollgruppe) geteilt. Der Versuch umfasste insgesamt 124 Besamungen
(Sauen). Die Gruppe der intrauterin besamten Sauen brachte mit 13,48 geborenen Ferkeln je Wurf eine um 0,26 Ferkel bessere Leistung als die Gruppe der herkömmlich besamten Sauen. Diese erzielte eine Leistung von durchschnittlich 13,22 geborenen Ferkeln. Obwohl in der Gruppe, welche intrauterin besamt wurde, eine geringfügig höhere Ferkelzahl je Wurf gefunden wurde, sank auf Grund der höheren Umrauscher- bzw. Abortquote in dieser Gruppe, die Ferkelzahl je besamter Sau um durchschnittliche 0,52 Ferkel im Vergleich zu der Gruppe mit herkömmlicher Besamung. Als möglicher Grund für die höheren Umrauschzahlen bei den intrauterin besamten Sauen könnte die Gefahr des Keimeintrages in den Uterus dienen. Im Raum steht auch die potenzielle Gefahr, beim Einführen des Innenkatheters die Cervix zu verletzen.
Autor: Markus MADER und Dr. Karl LUGER, hlfs St. Florian/Linz
Den detaillierten Versuchsbericht lesen Sie in der Ausgabe 12 von Der fortschrittliche Landwirt.
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