Waldbrandinferno in Russland

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Erneute Waldbrände in mehreren Regionen Russlands sprechen laut Einschätzung des World Wide Fund for Nature (WWF) dafür, dass sich das russische Waldbrandinferno des vergangenen Sommers in diesem Jahr wiederholen könnte.
Russland ist mit seinen insgesamt 809 Millionen ha Forst das waldreichste Land der Erde.
Russland ist mit seinen insgesamt 809 Millionen ha Forst das waldreichste Land der Erde.
Am schlimmsten sei die Lage in Archangelsk und Irkutsk. Besorgniserregend ist, dass die Wälder nach dem zweiten trockenen Sommer in Folge besonders anfällig sind. Ferner steht Russland, das mit insgesamt 809 Mio. ha Forst waldreichste Land der Erde, in der Brandbekämpfung vor denselben Schwierigkeiten wie im Brandsommer 2010. Hauptprobleme sind weiterhin zu wenig Personal, mangelnde Einsatzfahrzeuge und fehlendes Benzin. „Auch im Waldmanagement hat sich seit letztem Jahr nichts verbessert, die Gesetzgebung ist schwach, in der Feuervermeidung ist nichts passiert“, betonte der WWF. Die Forste im dichter besiedelten Westen Russlands seien nicht an Brände angepasst, weil dort nicht heimische Baumarten angesiedelt würden. Das mache die Wälder anfälliger gegenüber Feuer. Außerdem seien die Bestände übernutzt und das Forstmanagement nicht nachhaltig. Eine verfehlte Bewirtschaftung der Flächen habe vielerorts zu einer Verbuschung und Versteppung geführt.


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