WTO gegen Weizen-Exportbeschränkungen
Der Generaldirektor der Welthandelsorganisation WTO, Pascal Lamy, hält wenig von Weizen-Ausfuhrbeschränkungen, wie sie zuletzt Russland wegen der Dürreverhängt hat. Beschränkungen für Exporte seien um nichts besser als solche für Importe, betont Lamy laut APA in Bezug auf verschiedene Medieninterviews.
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EU- Agrarzahlungen
Die Empörung über die EU-Agrarzahlungen teilt Sinabell nicht, wie er betont. Firmen, etwa Fruchtsafthersteller, bekämen Beihilfen als Ausgleich dafür, dass sie heimischen statt billigeren, importierten Rohstoff verwenden. "Damit wird ein Nachteil ausgeglichen, solche Firmen haben keine Vorteile", sagt der Experte. Andere Firmen und Stiftungen, die über großen Grundbesitz verfügen, würden Agrarförderungen wegen der Bewirtschaftung bekommen. Auf internationaler Ebene gelte es, einen Ausgleich zwischen den Wettbewerbsfähigen und jenen zu finden, die Beihilfen brauchen, betont auch WTO-Generaldirektor Lamy. Es gebe in der Landwirtschaft besondere externe Effekte, "und wir wollen darauf Rücksicht nehmen". Es sei aber eine Grenze erreicht, wenn man im Namen der externen Effekte Entwicklungsländer daran hindere,
ihre relativen Wettbewerbsvorteile zu nutzen.
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Exporterstattung erfolgreich.
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