Vermarktungszentrum Rotholz verzeichnet Rekordvermarktung im 1. Halbjahr

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Eine äußerst positive Bilanz ziehen die Verantwortlichen des Vermarktungszentrums in Rotholz Obmann Kaspar Ehammer und Marktleiter Ing. Christian Straif für das 1. Halbjahr 2011. So wurden insgesamt 3612 Tiere über Rotholz abgesetzt.
Im ersten Halbjahr 2011 wurden um 42 % mehr Tiere mit Preissteigerungen von + 12 % für die Züchter vermarktet.
Im ersten Halbjahr 2011 wurden um 42 % mehr Tiere mit Preissteigerungen von + 12 % für die Züchter vermarktet.
Damit gab es im Vergleich zum Vorjahr eine Mengensteigerung von über 40 % (fast 1.100 Rinder mehr). Zurück zu führen ist diese erfolgreiche Entwicklung auf die gute internationale Marktlage im Zuchtviehbereich und in der Milchproduktion. Besonderen Anteil an dieser Steigerung hatte im Besonderen die Öffnung des Türkeimarktes. Aufgrund des hohen Veterinärstandards von Österreich ist man das einzige Land Mitteleuropas, welches zu sehr guten Preisen in die Türkei exportieren darf. Vor allem nach den eher schwierigen vergangenen Jahren ist diese Entwicklung sehr wichtig für die bäuerlichen Einkommen. Insgesamt wurden über die Drittlandschiene vom Rinderzuchtverband Tirol 1.659 Tiere im 1. Halbjahr vermarktet. Diese Menge entspricht in etwa der Gesamtliefermenge der Jahre 2009 und 2010. Erfreulich ist auch die Preisentwicklung für die 1. Halbjahresvermarktungssaison. Preiszuwächse von durchschnittlich 12 % konnten erzielt werden. Wie beide abschließend anmerken, war diese positive Entwicklung nur durch unsere treuen Viehhandelsfirmen möglich, denen großer Dank für ihren Einsatz gebührt.

Vermarktungszentrum Rotholz - Baustufe III läuft nach Plan
Mit der Baustufe III wird die nun 3-jährige Modernisierung des Vermarktungszentrums Rotholz abgeschlossen. Neben dem Neubau des Quarantänestalles werden noch Tätigkeiten und Arbeiten für einen verbesserten Marktablauf durchgeführt. Die Bauzeit für den Neubau ist knapp bemessen. Bereits Ende August – in weniger als vier Wochen - muss der Stall bereits fertig sein, damit am 31. August die erste Herbstversteigerung und die Nutz- und Schlachtviehvermarktung gestartet werden können, berichtet Bauleiter Ing. Christian Straif. Die Arbeiten laufen derzeit auf Hochtouren. Die Hülle mit Dach ist bereits fertig, in Kürze ist die Aufstellung des symbolischen Firstbaumes geplant. Im Innenbereich des Stalles wurde mit der Aufstallung begonnen. Rund 20 Arbeiter der Baufirmen sind nun täglich im Einsatz, um das ehrgeizige Ziel zu schaffen. Mit der 3-stufigen Modernisierung wird damit eine wichtige Basis geschaffen für die zukünftige erfolgreiche Vermarktung und der bestmöglichen Wertschöpfung für die Tiroler Bauern für alle Tiergattungen.


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