Verbot Ferkelschutzkorb gefähret Existenz heimischer Schweineerzeuger
Die Oberösterreichische Jungbauernschaft reagierte vorige Woche in Grieskirchen und Wels mit Protestaktionen auf die anhaltenden Diskussionen über das Verbot des Ferkelschutzkorbes.
Grund war ein Oberösterreichbesuch von SPÖ-Volksanwalt Peter Kostelka, der in seiner Funktion die Debatte losgetreten hat.
Österreichische Ferkelproduktion gefährdet
Ein Verbot des Ferkelschutzkorbes gefährdet die Existenz der gesamten Ferkelproduktion in Österreich. „Mit Erdrückungsverlusten von österreichweit 500.000 Ferkeln muss gerechnet werden. Dass dies unter dem Deckmantel Tierschutz passieren soll, ist grotesk“, so der Jungbauernobmann Johannes Penzinger.
Junge Betriebsübernehmerinnen und Betriebsübernehmer haben ihre neuen Ställe nach dem im Jahre 2005 im Parlament einstimmig beschlossenen Tierschutzgesetz errichtet. Wird dieses Gesetz bereits nach 6 Jahren wieder geändert, bedeutet dies den wirtschaftlichen Ruin der Ferkelzüchter. „Dieses Verbot gefährdet nicht nur die Ferkelproduktion, sondern das gesamte AMA-Gütesiegel-Schweinefleischprogramm. Gesundheitsminister Stöger trägt die Verantwortung dafür, wenn es in Zukunft kein qualitätsgeprüftes österreichisches Schweinefleisch mehr gibt. Es ist seine Aufgabe dies den Konsumentinnen und Konsumenten zu erklären, zeigt sich der stellvertretende Jungbauernbundesobmann und aktive Ferkelproduzent Markus Brandmayr verärgert.
Bäuerinnen und Bauern brauchen Rechtssicherheit
„Unsere Bäuerinnen und Bauern brauchen über lange Zeiträume Rechtssicherheit, damit Investitionen getätigt werden können. Derartige nationale Alleingänge, wie sie SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger plant, gefährden die österreichische Landwirtschaft, da die Landwirtinnen und Landwirte im europäischen Markt nicht mehr mithalten können. Solch eine Diskussion muss auf Europäischer Ebene geführt werden. Wir fordern daher das Ende der Debatte in Österreich und ein Festhalten am modernsten Tierschutzgesetz Europas“, so Penzinger abschließend.
Trotz intensiver Diskussionen mit der OÖ Jungbauernschaft droht SPÖ-Volksanwalt Peter Kostelka weiterhin mit dem Weg bis zum Verfassungsgerichtshof (Quelle: OÖ-Bauernbund).
Österreichische Ferkelproduktion gefährdet
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Junge Betriebsübernehmerinnen und Betriebsübernehmer haben ihre neuen Ställe nach dem im Jahre 2005 im Parlament einstimmig beschlossenen Tierschutzgesetz errichtet. Wird dieses Gesetz bereits nach 6 Jahren wieder geändert, bedeutet dies den wirtschaftlichen Ruin der Ferkelzüchter. „Dieses Verbot gefährdet nicht nur die Ferkelproduktion, sondern das gesamte AMA-Gütesiegel-Schweinefleischprogramm. Gesundheitsminister Stöger trägt die Verantwortung dafür, wenn es in Zukunft kein qualitätsgeprüftes österreichisches Schweinefleisch mehr gibt. Es ist seine Aufgabe dies den Konsumentinnen und Konsumenten zu erklären, zeigt sich der stellvertretende Jungbauernbundesobmann und aktive Ferkelproduzent Markus Brandmayr verärgert.
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