Tierschutz-Debatte um Kastenstand: Gipfeltreffen sorgt für Hoffnung
Das gestrige Gipfelgespräch zwischen dem Landwirtschafts- und dem Gesundheitsminister über eine Weiterentwicklung der Ferkelhaltung in Österreich brachte eine erste Annährung zwischen den Schweinehaltern und dem Gesundheitsressort. Weitere Verhandlungen sind geplant.
|
hergestellte Tierhaltungssysteme sollen als Basis für die Weiterentwicklung der Ferkelhaltung dienen", stellte Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich.
Sicherheit für Investitionen
"Für uns ist es in den Verhandlungen auch enorm wichtig, die Rechtssicherheit für jene Schweine haltenden Betriebe zu erreichen, die bereits in die Umstellung auf Gruppenhaltung investiert haben oder dies noch tun werden. Die Landwirtschaft war und ist weiterhin voll und ganz gesprächsbereit, wenn es gilt, noch bessere Tierhaltungssysteme zu finden. Nur muss dies auf einer fachlich und wissenschaftlich abgesicherten Basis erfolgen, da es dabei um jeweils hohe Investitionssummen für die einzelnen Betriebe geht", so Wlodkowski. Die Evaluierung neuer alternativer Abferkelsysteme unter EU-Bedingungen sei auch deshalb sinnvoll, weil diese Initiative für die EU-weite Beurteilung ein wichtiges Hilfsinstrument sein könne. Schließlich brauche auch die landwirtschaftliche Fachberatung ebenso wie die Stalleinrichtungsbranche fundierte wissenschaftliche Expertisen unter
standardisierten Bedingungen, so Wlodkowski.
Aktuelle Berichte aus dieser Kategorie:
Niederländische Sauenhalter zur Gruppenhaltung aufgefordertNiederösterreichische Eliteversteigerung Eber 2012
Stabile Schweinepreise für das zweite Halbjahr 2012
Gruppensäugen Zuchtsauen in Futterkamp beforscht
Ähnliche Probleme für Schweinehalter in Nordwesteuropa
Suche







