Tiere nicht mit Garten- Grünschnitt füttern
Aufgrund diesbezüglicher Vorfälle im Westerwald hat der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau (BWV) die Bevölkerung gebeten, Tiere auf der Weide nicht mit Grünschnitt aus dem Garten zu füttern.
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Eibe und Thujen sind giftig
Die Eibe ist ein bis zu 15 m hoher immergrüner Nadelbaum, der auch als Strauch vorkommt. Aufgrund ihres attraktiven Aussehens wird die Eibe häufig in Gärten und Vorgärten als Ziergehölz oder Hecke angepflanzt. Charakteristisch für die Eibe sind die Früchte. Der holzige, schwarzbraune Samen wird von einem fleischigen, scharlachroten Samenmantel umhüllt, der wie eine Beere aussieht und zwischen dem dunklen Grün der Nadeln leuchtet. Alle Teile der Eibe sind für Menschen und Tiere giftig, besonders hoch ist die Giftkonzentration in älteren Nadeln. Der gefährlichste Giftstoff in der Eibe ist das Taxin B, ein chemisch kompliziert aufgebauter Stoff, der zu Atemlähmung in Verbindung mit Herzstillstand führt. Die Therapiemöglichkeiten sind gering, da die Tiere meistens die tödliche Dosis an Nadeln und Zweigen auf einmal fressen. Beim Auftreten der Symptome führt eine Behandlung schließlich nicht mehr zum Erfolg. Auch die Zweige des Lebensbaumes sind giftig. Das Thuja- Gift reichert sich in Leber und Nieren an; Folgen sind Magen- und Darmbeschwerden, Krämpfe und Gewebeveränderungen von Leber und Nieren.
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