Sweep Ex - Kehren statt Bürsten
Starke Borsten in mehreren Reihen anstatt rotierender Kehrbürsten, dass ist das Rezept, mit dem ein neuartiger Kehrbesen für Sauberkeit um Haus und Hof sorgen will. „Der fortschrittliche Landwirt“ hat den Besen an einem Hoflader montiert und für Sie ausprobiert.
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Die Bürsten des großen Besens sind in Borstenreihen angebracht. Jede Borstenreihe lässt sich einzeln auswechseln. Der Hersteller gibt selbst bei starkem Einsatz die Haltbarkeit der Borsten mit bis zu 800 km auf Asphalt an. Während kleinere bzw. schwächere Geräte nur 5 oder 8 Borstenreihen aufweisen, sind die leistungsfähigeren Besen mit bis zu 11 Borstenreihen ausgestattet.
Einsatz
Ein großer Vorteil des Kehrbesens ist, dass es kein hydraulisches Antriebssystem und daher keine rotierenden Teile gibt. Dadurch verfangen sich so gut wie keine Abfälle, Schnüre oder Tierhaare in den Borsten und der Kehrkörper ist generell durch ausklopfen bzw. abstreifen wieder leicht zu reinigen. Der Besen ist nicht störungsanfällig und lässt sich jederzeit schnell mit Vorsteckbolzen an jede Palettengabel anbauen. Der Anbau ist kinderleicht. Beim Kehren oder Schieben ist darauf zu achten, dass die Bürste möglichst waagrecht auf den Untergrund gesetzt wird, damit alle Borstenreihen Bodenkontakt haben. Auf stark verschmutzten Flächen sollte der Schmutz alle paar Meter auf den Rand hinausgekehrt oder entfernt werden, da er ansonsten ja nur unnötig lange auf dem Untergrund herumgeschoben wird (zB beim Straßenkehren).
Autor: Ing. Konrad LIEBCHEN, Zeutschach
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