Schweinepreis: Weniger Sauen - steigende Erzeugerpreise
Die EU-Schweineerzeuger werden in den nächsten Jahren höhere Erzeugerpreise erlösen, weil die Sauenbestände in der EU deutlich sinken, prognostiziert ein niederländischer Banken-Analyst.
Reduktion der EU-Zuchtsauenbestände bis zu 30 Prozent
Aufgrund der Gruppenhaltungspflicht bei tragenden Zuchtsauen, die in der EU ab dem Jahr 2013 gesetztlich vorgeschrieben ist, erwartet Wilbert Hilkens, Bankmanager für den Bereich Viehzucht, eine Reduktion der gesamten europäischen Sauenbestände um bis zu 30 Prozent. Selbst wenn es dann nur 15 Prozent seien, stelle dies einen deutlichen Rückgang dar, so der Manager. Folglich ergibt sich eine geringere Fleischerzeugung mit dem Anspruch auf dem gleichen Niveau zu bleiben und den Export zu steigern.
Jeder fünfte Betrieb kann sich Tierschutzinvestitionen nicht leisten
Nach Angaben des Bankmanagers sind für 20 Prozent der Kunden die Investitionen in den Tierschutz nicht finanzierbar. Diejenigen, die in der Schweinehaltung bleiben, werden ihre Bestände aufstocken, sodass das alte Niveau eventuell nach einer gewissen Zeit wieder erreicht werden könnte. In der Zwischenzeit würden sich die Schweinepreise verbessern und die Schweinehalter könnten höhere Umsätze erzielen. Wyno Zwanenburg, Vorsitzende der Interessengemeinschaft der niederländischen Schweinehalter (NVV), erwartet einen ähnlich hohen Rückgang. Nach seiner Einschätzung haben bereits etwas ein Drittel der Schweinehalter die notwendigen Investitionen getroffen, ein Drittel wird sie noch durchführen und der restliche Anteil wird auf schwierige Zeiten stoßen, berichtet pigprogress.net (Quelle: agrarheute.com).
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Jeder fünfte Betrieb kann sich Tierschutzinvestitionen nicht leisten
Nach Angaben des Bankmanagers sind für 20 Prozent der Kunden die Investitionen in den Tierschutz nicht finanzierbar. Diejenigen, die in der Schweinehaltung bleiben, werden ihre Bestände aufstocken, sodass das alte Niveau eventuell nach einer gewissen Zeit wieder erreicht werden könnte. In der Zwischenzeit würden sich die Schweinepreise verbessern und die Schweinehalter könnten höhere Umsätze erzielen. Wyno Zwanenburg, Vorsitzende der Interessengemeinschaft der niederländischen Schweinehalter (NVV), erwartet einen ähnlich hohen Rückgang. Nach seiner Einschätzung haben bereits etwas ein Drittel der Schweinehalter die notwendigen Investitionen getroffen, ein Drittel wird sie noch durchführen und der restliche Anteil wird auf schwierige Zeiten stoßen, berichtet pigprogress.net (Quelle: agrarheute.com).
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