Schweinebauern: Österreicher werden zum Kastenstand falsch informiert
Im Zusammenhang mit der derzeitigen Debatte über die heimische Zuchtsauenhaltung werden die Österreich immer wieder mit Falschinformationen konfrontiert.
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Kastenstand schützt neugeborene Ferkel vor Erdrückungstod
"Tatsächlich sieht es so aus, dass die Muttersauen in einem Produktionszyklus maximal fünf Wochen am Stück in einem Kastenstand untergebracht sind - nicht das ganze Leben lang, wie fälschlich behauptet wird. Außerdem können sie sich dort auch eingeschränkt bewegen. Der wesentlichste Punkt - nämlich, dass es dem Schutz der neugeborenen Ferkel dient, damit diese von der Muttersau nicht erdrückt werden - ist bislang in der öffentlichen Wahrnehmung nicht angekommen ", unterstrich Mayringer. Der Verein Gegen Tierfabriken (VGT) hatte diese Woche eine neue Studie des (SPÖ-nahen) Instituts für empirische Sozialforschung, IFES, präsentiert, wonach eine große Mehrheit von 80% der Österreicher ein absolutes Verbot dieser Kastenstände wünsche. 63% der Befragten wollten laut IFES ein sofortiges Verbot, 13% mit einer längeren Übergangsfrist, 9% würden sich mit einem Kompromiss des Gesundheitsministeriums abfinden (1 Monat Kastenstand pro Jahr) und nur 8% seien dafür, dass Kastenstände weiterhin unverändert erlaubt bleiben. Die Menschen seien auch bereit, dafür mehr Geld beim Kauf von Schweinefleisch (von 10 Cent bis zu EUR 2,- pro kg) auszugeben, so die Umfrage. Der VGT forderte daraufhin heute erneut, dass Kastenstände für Zuchtsauen ausnahmslos verboten werden.
Heimische Schweinefleischerzeugung in Gefahr
"Österreichs Bauern sind es leid, ungerechtfertigt als Tierquäler dargestellt zu werden. Das Wohlbefinden unserer Schweine ist uns ein großes Anliegen, denn nur so kann heimisches Fleisch die hohen Qualitätsstandards erfüllen ", erklärte Mayringer dazu (Quelle: AIZ Info)
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