Sanierung jäh gebremst – MARATON musste Insolvenzantrag stellen
Trotz voller Auftragsbücher musste das österreichische Traditionsunternehmen nunmehr den Insolvenzantrag einbringen. Fast die Hälfte der 42 Mitarbeiter hat nach dem Weihnachtsurlaub den Austritt erklärt.
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Trotz der höchsten Auftragsstände in der über 40-jährigen Firmengeschichte und der damit verbundenen Vollauslastung der Produktion für mehrere Monate, erklärten ca. 20 Großteils langjährige und erfahrene Mitarbeiter nach dem Betriebsurlaub wegen vorenthaltener Weihnachtsgelder den Austritt. Diese Vorgehensweise bedeutet das anstehende Lieferaufträge nicht mehr erfüllt werden können.
Laut Reinhard Metzger dem geschäftsführenden Gesellschafter von Maraton war es aufgrund eines Exportanteiles von ca. 65% und Partner in vielen Ländern Europas, wichtig neue strategische Ausrichtungen in der Produktion und im Einkauf zu finden. Aus diesem Grund wurden in den letzten Monaten Verhandlungen mit Maschinenbauer aufgenommen, welche im Jänner 2012 vor einem positiven Abschluss standen und inhaltlich bereits fixiert waren.
Laut Metzger wird man nun alles versuchen für Maraton ein Fortführungskonzept zu erstellen, jedoch ist es aufgrund der geänderten Mitarbeiterstruktur sehr schwierig auf bestehende Rahmenbedingungen aufzusetzen.
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