Pappel: Bester Züchter Österreichs ausgezeichnet

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Energieholz-Zuwachs von 200 fm pro Hektar in zwei Jahren.
Präsident Gerhard Wlodkowski gratuliert dem besten Pappelzüchter Österreichs, Rudolf Gsell, aus Lipsch bei St. Veit/Vogau.
Präsident Gerhard Wlodkowski gratuliert dem besten Pappelzüchter Österreichs, Rudolf Gsell, aus Lipsch bei St. Veit/Vogau.
Rudolf Gsell aus Lipsch ist der beste Pappelzüchter Österreichs. Er wurde im Rahmen der Mitteleuropäischen Biomassekonferenz für seine Leistungen bei der Energieholzgewinnung mit der „Goldenen Pappel“ ausgezeichnet. Auf einen Hektar hochgerechnet, hat Gsell einen Zuwachs von 200 fm in zwei Jahren erreicht. In der traditionellen Forstbewirtschaftung kalkuliert man in der Regel zwischen 5 und 15 fm Zuwachs je Hektar und Jahr. Mit einem Hektar Pappeln können 5.500 Hektar Heizöl ersetzt werden, damit wiederum zwei bis drei Einfamilienhäuser beheizt werden.

Der Wettbewerb war im Frühjahr 2008 von der Energie Steiermark, der Biomasse Europa S.r.l., der Probstdorfer Saatzucht und der LK gemeinschaftlich organisiert worden, um diese neue Form der Energieholzgewinnung möglichst vielen Praktikern näherzubringen und Rückmeldungen über Erfolge und Probleme aus unterschiedlichsten Anpflanzbedingungen zu erhalten. Dazu erhielten die insgesamt 186 Teilnehmer jeweils 15 Pappelstecklinge inklusive Pflanz- und Kulturführungsanleitung. Die Wertung erfolgte in drei Seehöhen-Kategorien (bis 450 m, Gesamtsieger Rudolf Gsell, 450 bis 850 m, Karl Schrotter, St. Radegund, und über 850 m, Harald Spitzer, Puchberg bei Vorau). Bewertet wurde das Volumen der stärksten Pflanze im Verband nach zwei Vegetationsperioden.
aiz


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