PCV-Impfung: Die Viruslast erfolgreich senken
Jede Auseinandersetzung mit Krankheitserregern oder Parasiten kostet ein Tier Energie. Anstatt diese Energie in den Aufbau von Lebendmasse zu investieren, muss sie das Tier für die Aktivierung seines Immunsystems umrichten, um die Erreger zu bekämpfen.
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Höhere Tageszunahmen in der Mast durch Schutzimpfung
Eine Studie, die auf dem jüngsten Weltschweinekongress vorgestellt wurde (Autoren u.a. Prof. M. Ritzmann, Prof. K.H. Heinritzi, Dr. A. Palzer) zeigt, daß Schweine, die als Ferkel mit 3 Wochen Lebensalter mit 2 ml eines PCV Impfstoffes geimpft wurden, in der Mast 32 g mehr pro Tag zunahmen, als die ungeimpften Tiere. Interessant in diesem Zusammenhang ist, daß die Tiere der geimpften Gruppe nicht nur den höchsten PCV2 Antikörpertiter aufwiesen als Reaktion auf die Impfung, sondern auch die geringste Virusbelastung im Blut. Und zwar genau zu dem Zeitpunkt, als die Feldinfektion gegen Ende der Mast den Tieren zu schaffen machte, was die erfolgreiche Schutzwirkung der Impfung belegt.
Impfung und Hygiene als wichtige Parameter im Gesundheitsmanagement
Im „ÖTGD-Programm Circovirus Impfung beim Ferkel, Stand März 2011“ wird unter Abschnitt 3) „Maßnahmen zur Krankheitsbekämpfung“ an erster Stelle auf die Wichtigkeit der Reduktion der Viruslast durch die Impfung hingewiesen. An zweiter Stelle wird auf Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen eingegangen, die bei einem erfolgreichen Gesundheitsmanagement nicht fehlen dürfen (Quelle: Intervet).
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