Ölsaatenernte: Weniger Raps trotz Flächenausdehnung
Trotz deutlicher Flächenausweitung dürfte in der Europäischen Union in diesem Sommer nicht mehr Raps geerntet werden als 2009, voraussichtlich sogar deutlich weniger.
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Rückgang auch bei Sonnenblumen
Die diesjährige EU-Ernte an Sonnenblumensaat veranschlagt COCERAL auf 6,76 Mio t, das wären flächen- und ertragsbedingt rund 140 000 t oder 2 % weniger, als im vorigen Jahr eingebracht wurde. Einer höheren Produktion in Frankreich und Italien sollen kleinere Aufkommen in Rumänien und Bulgarien gegenüberstehen. Die europäische Erzeugung von Sojabohnen soll aufgrund der deutlichen Flächenausweitung um fast 10 % auf 851 000 t steigen.
Insgesamt höhere Ölsaatenernte
Insgesamt weniger pessimistisch im Vergleich zum Vorjahr geben sich die EU-Ausschüsse der Bauernverbände (COPA) und ländlichen Genossenschaften (COGECA). Sie rechnen nach derzeitigem Stand mit einer Gesamt-Ölsaatenernte von 28,9 Mio t, was laut ihren Angaben einer Zunahme um 620 000 t oder gut 2 % gegenüber der Vorjahresproduktion entsprechen würde. Auffallend ist, dass COPA/COGECA die EU-Rapserzeugung 2009 mit 20,6 Mio t um mehr als 700 000 t niedriger schätzt als COCERAL. Das diesjährige Rapsaufkommen in der Gemeinschaft wird auf gleicher Höhe erwartet. Deutliche Zuwächse werden jedoch für Sonnenblumen und Sojabohnen vorausgesagt: Die EU-Produktion von Sonnenblumensaat soll ertragsbedingt um 470 000 t beziehungsweise 7 % auf fast 7,2 Mio t, die Sojabohnenerzeugung um knapp 140 000 t oder 16 % auf annähernd 1,0 Mio t steigen. AgE
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