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ÖKL Baupreis 2012 für Mastställe verliehen

Kategorien zum Thema: Rindermast Top
Vier Preisträger und 12 Nominierte erhielten Auszeichnung für beste Maststallbauten Österreichs.
Alle Preisträger des diesjährigen ÖKL-Baupreises. Foto: Bernhard Kern, BMLFUW
Alle Preisträger des diesjährigen ÖKL-Baupreises. Foto: Bernhard Kern, BMLFUW
Der bereits zum 2. Mal vom Lebensministerium unter dem Dach von Netzwerk Land ausgeschrieben ÖKL_Baupreis stand unter dem Thema "zeitgemäße und wirtschaftliche Mastställe für Rinder, Schweine und Lämmer". Im Mittelpunkt stand die vorbildliche Kombination der Kriterien Wirtschaftlichkeit des Betriebs, Tiergerechtheit des Stalls, Bauqualität (Architektur, umweltschonender Einsatz der Baustoffe) sowie Arbeitswirtschaft und Arbeitsplatzqualität.

Die Preisträger des ÖKL-Baupreises 2012 sind:

Betrieb Bernold, Bio, Niederösterreich

„Gekonnte Reduzierung des Stallgebäudes für mehr Licht und Luft“
Familie Bernold aus dem Weinviertel hat ihren Außenklimastall für Ochsen, Stiere und Mutterkühe 2007 in Betrieb genommen. Passend zur notwendigen Fruchtfolge und zum hohen Anteil an Leguminosen kam bei der Umstellung auf Bio vor fünf Jahren zum ursprünglich konventionellen Ackerbaubetrieb auch die Rinderhaltung hinzu.

Betrieb Holzweber, Bio, Oberösterreich

„Ein nachhaltiges Gesamtkonzept für die Bio-Schweinehaltung“
Familie Holzweber aus dem Bezirk Perg im Mühlviertel wurde für die 2010 errichtete Anlage mit dem Aufzuchtferkel- und Maststall sowie dem Abferkel- und dem Wartestall ausgezeichnet.
Familie Holzweber aus dem Bezirk Perg im Mühlviertel wurde für die 2010 errichtete Anlage mit dem Aufzuchtferkel- und Maststall sowie dem Abferkel- und dem Wartestall ausgezeichnet.
Familie Holzweber aus dem Bezirk Perg im Mühlviertel wollte vom Nebenerwerb auf Vollerwerb umstellen und hat dabei eine interessante Anlage für Ferkelproduktion und Mast in unmittelbarer Dorflage verwirklicht und 2010 in Betrieb genommen. Dieses Gesamtkonzept konnte die Jury überzeugen. Die Anlage mit dem Aufzuchtferkel- und Maststall sowie dem Abferkel- und dem Wartestall wurde beispielhaft funktionell gegliedert; der Mastschweinestall für 100 Mastplätze ist als kompakter Außenklimastall mit Liegekisten und Auslauf konzipiert.

Betrieb Jeitler, Gehobener Tiergerechtheitsstandard, Steiermark

„Ein ressourcenschonendes Stallgebäude für die Mastschweinehaltung“
Sehr kostengünstig um nur 136.000 Euro hat Familie Jeitler aus Hartberg einen Außenklimastall und 320 Mastplätzen sowie für das Güllelager und eine Hackschnitzelheizung gebaut. Der Stall wurde 2010 in Betrieb genommen. Geschafft wurde dies mit einem hohen Eigenleistungsanteil und mit eigenem Holz. In nur vier Monaten konnte der Stall fertig gestellt werden; beauftragt wurden ausschließlich heimische Firmen.

Betrieb Schneider, Bio, Steiermark

„Ein schlichter Schafstall aus Holz für eine beispielgebende Baukultur in der Landwirtschaft“
Familie Schneider aus der Nähe von Graz überzeugte die Jury mit einem großzügigen und hellen Offenfrontstall für maximal 107 Mutterschafe mit jeweils 2 Lämmern, der gekonnt in einen leicht fallenden Hang gebaut und Ende 2011 in Betrieb genommen wurde. Der Rundholzbau besticht im Detail durch hervorragende handwerkliche Qualität.

Alle Ergebnisse sowie Fotos finden Sie unter oekl-bauen.at

Zusätzlich gibt es eine Bildungsbroschüre mit Fotos, Plänen und Jurybeurteilung der vier Preisträger und der weiteren zwölf nominierten Projekte. Sie ist im ÖKL zum Manipulationspreis von 4 Euro erhältlich. (Bestellungen: Tel: 01/5051891 oder office@oekl.at)


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Stroh in der Kälberfütterung

Rohfaserreich soll die Ration in der Kälberaufzucht sein. Obwohl der Nährwert von Stroh gegenüber Heu geringer ist, glänzt es in TMR-Mischungen mit anderen Vorteilen.

Bio-Rindfleisch als Perspektive

Auf Grund einer sehr guten Nachfrage der Vermarkter und gleichzeitig einer stattfindenden Bestandsanpassung bei den Mutterkuhbetrieben besteht Unterdeckung am Bio-Rindfleischmarkt. In allen Kategorien ist ein Neueinstieg aus Sicht des Marktes durchaus sinnvoll.

Unruhe am Schlachtkuhmarkt

Der Markt für Schlachtrinder ist uneinheitlich. Die Preise für Schlachtkühe sind stabil bis rückläufig. Doch die Zuschläge für Qualitätsstiere erhöhen sich in der laufenden Woche um 5 Cent, weil in Österreich die Nachfrage nach Fleisch aus Markenprogrammen spürbar hoch ist.

Frisches Rindfleisch ist gefragt

Auf den Rindfleischmärkten ist eine verstärkte Nachfrage nach Frischware spürbar. Im Vergleich zur dritten Oktoberwoche verbesserte sich die Notierung für Jungstiere um 3 Cent auf 3,68 €/kg. Jungstiere schwächerer Qualität sind kaum gefragt.

Kälber managen leicht gemacht

Ob Milchvieh, Mutterkuh oder Rindermast – die meisten Rinderhalter haben im Laufe ihres Produktionszyklus mit Kälbern zu tun. Der LANDWIRT sucht die besten Lösungen, sich das Kälbermanagement zu erleichtern.

Kühler Herbst, gute Rindfleischpreise

Die kühlen Temperaturen kurbeln die Rindfleischnachfrage an. Der Preis für Jungstiere stieg in Österreich im Vergleich zur Vorwoche um + 3 Cent/kg. Für Schlachtkälber werden sogar 10 Cent mehr bezahlt.

Preis für Jungstiere leicht steigend

Nachdem es in der Vorwoche keine offizielle Notierung für Jungstiere an der österreichischen Rinderbörse gab, legen die Preise im Vergleich zur dritten Septemberwoche um 7 Cent/kg auf 3,62 € zu. Das Angebot ist EU-weit knapp.

Schlachtkälberpreise ziehen an

Im Vergleich zur Vorwoche steigen die Kälberpreise aktuell um 10 Cent auf 5,75 €/kg an. Während die Jungstierpreise EU-weit ausgeglichen sind, fallen die Schlachtkuhpreise in der dritten Septemberwoche um 4 Cent/kg.

Bio-Rinder fehlen am Markt

Während es für Schlachtkühe in Österreich Mitte September keine aktuelle Preisnotierung gibt, werden Bio-Rinder aller Kategorien zu Schulbeginn wieder stark nachgefragt.

HCB: Neue Hoffnung für das Görtschitztal

Die Lage im Görtschitztal verbessert sich. Das Futter der heurigen Ernte ist nicht mehr HCB belastet. Auch in der Milch und im Fleisch haben sich die HCB-Gehalte verringert.

EU-Fleischexporte trotz Russlandembargo gestiegen

Die Fleischexporteure der Europäischen Union haben im ersten Halbjahr 2015 trotz Verlust des russischen Absatzmarktes ihre Ausfuhrmengen gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern und dabei auch mehr Geld einnehmen können.

Feuchtes Heu richtig einlagern

Im Spätsommer sind die Bedingungen für die Heuernte oft nicht mehr optimal. Die Gefahr von Schimmelbildung und Selbstentzündung steigt. Propionsäure kann helfen.

Deutschland: Proteste gegen Milchmarktkrise

Deutsche Bauern organisieren Traktor-Demonstrationen quer durch Deutschland, um ein Zeichen gegen die niedrigen Erzeugerpreise zu setzen. Vertreter der Milchviehhalter fordern auch eine Einmischung von Bundeskanzlerin Merkel. Die Superabgabe solle für den Milchsektor verwendet werden.

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