Neuseelands Milchviehherde größer denn je

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In Neuseeland hat sich die Milchkuhanzahl in den letzten zehn Jahren um rund 40% erhöht. Auch heuer prägen mehr Kühe und weniger Schafe die neuseeländische Landschaft.
Immer größer wird die neuseeländische Kuhherde. Schafe und das zuletzt stark expandierende Wild verlieren nun immer mehr an Bedeutung.
Immer größer wird die neuseeländische Kuhherde. Schafe und das zuletzt stark expandierende Wild verlieren nun immer mehr an Bedeutung.
In Neuseeland hat der Milchviehbestand eine neue Rekordhöhe erreicht. Die nationale Statistikbehörde (SNZ) schätzt die Zahl der Milchkühe und trächtigen Kalbinnen zum 30.06.2009 auf rund 4,6 Mio. Stück. Das sind 250.000 Tiere mehr als zwölf Monate zuvor. In den vergangenen zehn Jahren nahm der Bestand insgesamt um 40% zu. Das Wachstum ist sowohl auf die Gründung neuer Milchviehbetriebe als auch auf die Aufstockung bestehender Herden zurückzuführen.

Schafe und Wild verlieren an Bedeutung
Im Gegensatz dazu verliert die Schafhaltung in Neuseeland an Bedeutung. Im Juni 2009 ermittelte das Statistikamt eine Schafherde von rund 32,4 Mio. Stück und damit um 5% weniger Tiere als im Vorjahr. Auf dem Höhepunkt der neuseeländischen Schafhaltung im Jahr 1982 hatte die Herde 70 Mio. Stück gezählt. Einen Rückgang meldet die Statistikbehörde auch für die bislang stark expandierende Wildtierhaltung. Sie schrumpfte 2009 gegenüber dem Vorjahr um 6% auf 1,2 Mio. Stück Rehwild. (AIZ)

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