Neue Tierschutzombudsfrau für die Steiermark
Mit Dr. Barbara Fiala-Köck hat die Steiermark nun eine hauptberufliche „Tierschutzombudsfrau“. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Othmar Sorger an.
|
Amtstierärztin in Weiz
Frau Dr. Fiala-Köck ist seit 1988 als Amtstierärztin in diversen steirischen Bezirken tätig gewesen. Seit 1999 hat sie die amtstierärztlichen Agenden an der Bezirkshauptmannschaft in Weiz übernommen. Die Veterinärmedizinerin kommt auch ihrer Vortragstätigkeit zu vielfältigen Themen im Tierschutzbereich an der Veterinär-Medizinischen Universität Wien regelmäßig nach. „Tierschutz heißt Verantwortung übernehmen. Egal ob Haustiere oder Nutztiere in der Landwirtschaft – unsere Tiere und deren Schutz sind mir ein besonderes Anliegen“, betont Landesrat Johann Seitinger zu den 4 Punkte-Tierschutzprogramm mit den Themenschwerpunkten: Bewusstseinsbildung (Prävention), Tierschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft, verstärkte Kontrollen bei Tiertransporten und Führung von Tierheimen nach hohen Qualitätsstandards. Im Bereich der Bewusstseinsbildung geht es vor allem in Richtung der Tierhalter, wo es gilt, verstärkt an ihre Verantwortung zu appellieren. Das Aussetzen eines Tieres darf in keinster Weise als Kavaliersdelikt gesehen werden.
Aufgaben der Ombundsfrau
Die Tierschutzombudsfrau gibt Auskünfte über Haltungsbedingungen, artgerechte Tierhaltung und vertritt die Interessen des Tierschutzes. Weitere Aufgaben sind die Wahrnehmung der Mitgliedschaft im Tierschutzrat, die Berichterstattung über seine Tätigkeit an die Landesregierung sowie die Abgabe von Empfehlungen in Sachen Tierschutz und sie berät über die richtige Vorgangsweise im Fall eines möglichen Tierschutzvergehens. Weiteres ist sie beteiligt bei der Erarbeitung von Richtlinien für einen einheitlichen Vollzug des Bundestierschutzgesetzes.
Weitere Berichte zum Thema:
Freiwilliges Tierschutzlabel für Fleisch und Milchprodukte geplantTierschutz: Keine Angst vor der Kontrolle
Diskussionen zum Thema:
Tierschutzpreis
EU -Tierschutz
Suche







