Mit Grünlandstriegel Pflanzenbestand und Futterqualität verbessern

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Möglichst viel offener Boden, um optimale Keimvoraussetzungen für erwünschte und konkurrenzfähige Gräser zu schaffen, war das Ziel des Striegelvergleichtests. In diesem Teil der Serie Grünlandsanierung erfahren Sie, wie sich die Sanierung auf den Pflanzenbestand und die Futterqualität auswirkt.
Durch die Sanierung des Grünlandes mit dem für den Zweck passenden Grünlandstriegel lassen sich Pflanzenbestand und Futterqualität verbessern.
Durch die Sanierung des Grünlandes mit dem für den Zweck passenden Grünlandstriegel lassen sich Pflanzenbestand und Futterqualität verbessern.
Die Zielsetzung der Grünlanderneuerung insbesondere der Grünlandsanierung – wie sie in den ersten beiden Teilen dargestellt wurde - ist die Verbesserung der Pflanzenbestände und der Futterqualitäten. Durch die mechanische Öffnung der Grasnarbe können rasch und dauerhaft wachsende Sorten von Gräsern und Kleearten in den Altbestand eingebracht werden. Die verbesserte Futtermenge, Futterqualität und Futterakzeptanz, sollte in den ersten Jahren der gesetzten Maßnahmen den ökonomischen Aufwand rechtfertigen. Ist der Grasanteil bei extensiven Wiesen (Untergräser) und bei intensiven Wiesen (Obergräser) zurückgegangen und treten schon mehr als 10 % handtellergroße Lücken in der Grasnarbe auf, dann sollte eine Nach- bzw. Übersaat stattfinden. Eine Sanierung des Pflanzenbestandes von nicht erwünschten Grasarten, wie Gemeine Rispe oder Goldhafer, sollte dann erfolgen, wenn die Futterakzeptanz (bei über 20 % Gemeiner Rispe im Futter) oder eine Krankheitsgefährdung durch Kalzinose (über 20 % Goldhafer in der Ration) droht. Hier müssen diese Arten auf nicht unbruchfähigen Beständen intensiv herausgestriegelt, die Grasnarbe extrem geöffnet werden und nach Entfernung der ausgestriegelten Biomasse eine gezielte Nachsaat erfolgen.

Nach- und Übersaat
Bekommen Grünlandbestände auf 10 % der Fläche handtellergroße Lücken in der Grasnarbe, so sollte eine Nach- bzw. Übersaat erfolgen. Bei einer Nachsaat wird das Saatgut in den Boden leicht eingearbeitet oder eingeschlitzt und rückverfestigt, hingegen bleibt bei der Übersaat das Saatgut oberflächlich am Boden liegen und wird rückverfestigt oder vom Regen in die Krume eingespült. Alle fünf getesteten Striegel sind für die Nach- bzw. Übersaat gut geeignet. Mit den Striegeln wird der Boden leicht aufgemacht und das Saatgut abgelegt. Starkstriegel mit Walze können auf schweren Böden auch bei leicht trockenen Verhältnissen ein Saatbett schaffen, Leichtstriegel hingegen stellen nur bei erdfeuchten und auf leichteren Böden ein ausreichendes Saatbett zur Verfügung.

Autoren: Dr. Karl Buchgraber, LFZ Raumberg-Gumpenstein unter Mitarbeit von Hannes Klocker und Thomas Wisthaller (Freie Univ. Bozen), sowie DI Andreas Graschi (Univ. für Bodenkultur)

Mehr darüber erfahren Sie in der Ausgabe 18 von „Der fortschrittliche Landwirt“

Weiters in dieser Ausgabe:


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veröffentlicht: 06.09.2012 11:53


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Bei der internationalen Tagung „Gülle 11“ waren sich die Experten einig. Mit Gülle- und Gärrestdüngung auf Grünland lässt sich die Kreislaufwirtschaft gut schließen. Bei sachgerechter Anwendung sind Gülle und Gärreste hochwertige Dünger, die hohe Rücklieferungsraten erwarten lassen.

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HeuART 2011: Heumilch-Alm gastierte im Lammertal

Bereits zum elften Mal fand am vergangenen Wochenende das große HeuART-Fest in Annaberg im Salzburger Lammertal statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen riesige Skulpturen aus Heu. Insgesamt wurde rund eine Tonne Heu in 4.000 Arbeitsstunden zu Heukunstwerken verarbeitet.

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Berglandwirtschaft im Alpenraum unverzichtbar

Eine aktive Berglandwirtschaft ist nach den Worten von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner für den Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft im Alpenraum unverzichtbar. Am Mittwoch fand die Hauptalmbegehung des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern statt.

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Ein Herzstück des Bundeslandes Salzburg ist die einmalige Natur- und Kulturlandschaft. Mit der Salzburger Wiesenmeisterschaft werden erstmals die Landwirte vor den Vorhang geholt, die sich für die Artenvielfalt und die Natur einsetzen.

Blühflächen und Zweinutzungsflächen dürfen wegen Trockenheit genutzt werden

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Gallagher mit neuer SmartFence am Markt

Der SmartFence, der bei vielen Landwirten als gute Weidetechnik gesehen wird, wurde nun von Gallagher weiterentwickelt und soll jetzt noch stärker und sicherer sein.

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Wie dem kürzlich erschienenen ZAR-Jahresbericht (Ausgabe 2011) zu entnehmen ist, wurden im vergangenen Jahr insgesamt 416.681 Rinder ausgeführt, das waren um 8 % mehr als 2009.

Kärntnermilch: Geschäftsjahr 2010 erfolgreich

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen und Turbulenzen am österreichischen Markt hat die Kärntnermilch im letzten Jahr die wesentlichsten Herausforderungen und Aufgaben sehr positiv umgesetzt und möchten auch zukünftig den eigenständigen Weg weiter fortführen.

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