Milchquote in der EU um fast 5 Prozent unterliefert

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Die Milcherzeuger in Österreich und Deutschland müssen für das Wirtschaftsjahr 2011/12 Zusatzabgaben leisten. Viele osteuropäische Länder unterlieferten hingegen die Quoten, die ihnen zugeteilt worden waren.
In Rumänien, Bulgarien, Ungarn, der Slowakischen Republik, Schweden und Griechenland blieb die Milcherzeugung 2011/12  deutlich unter der erlaubten Liefermenge.
In Rumänien, Bulgarien, Ungarn, der Slowakischen Republik, Schweden und Griechenland blieb die Milcherzeugung 2011/12 deutlich unter der erlaubten Liefermenge.
Österreich, Deutschland und vier weitere EU-Mitgliedstaaten produzierten im Quotenjahr 2011/12 um rund 283.000 t zu viel Milch. Das entspricht einem Anteil von weniger als 0,2% der insgesamt gelieferten beziehungsweise direkt verkauften Milch. Viele osteuropäische Länder haben ihre Liefermenge deutlich unterschritten. Insgesamt blieb damit die Milchmenge in der EU um 4,7% unter der Gesamtquote. Konkrete Zahlen über das Wirtschaftsjahr 2011/12 veröffentlichte die EU-Kommission Mitte Oktober in Brüssel. Danach wurde in Österreich die Quote um 4,2% bzw. gut 120.000 t überschritten, was zu einer Zusatzabgabe von rund 33,5 Mio. Euro führte.

Ostländer deutlich unter Quote
Die deutschen Erzeuger haben ihre Lieferquote um 0,1% oder rund 37.000 t überzogen. Eine Strafabgabe von 10 Mio. Euro müssen die deutschen Milchbauern dafür zahlen. In den Niederlanden haben die Landwirte knapp 60.000 t zu viel Milch geliefert. Für eine Lieferquotenüberschreitung von 0,5% werden die Niederländer mit einer Abgabe von 16 Mio. Euro belastet. Zudem sind die Niederländer das einzige Land, das auch bei den Direktverkäufen über dem Erlaubten liegt. In Irland fällt wegen einer Überschreitung der Lieferungen um 1,1% ebenfalls eine Zusatzabgabe von 16 Mio. Euro an. Schließlich haben noch Zypern und Luxemburg zu viel Milch erzeugt. In Rumänien, Bulgarien, Ungarn, der Slowakischen Republik, Schweden und Griechenland blieb die Erzeugung dagegen deutlich unter der erlaubten Liefermenge. Im Vergleich zur Quotenunterschreitung in der EU im abgelaufenen Wirtschaftsjahr von 4,7% wurden 2010/11 insgesamt 5,5% weniger Milch erzeugt, als zugelassen. AIZ


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veröffentlicht: 19.10.2012 13:40


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