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Maschinenring Oberösterreich bietet Hilfe beim Zwischenfruchtanbau

Der Maschinenring Oberösterreich bietet eine Anleitung für den erfolgreichen Anbau von Zwischenfrüchten. Auf was ist zu achten?
Pflanzen mit langsamer Jugendentwicklung (z.B. Phacelia), gutem Wurzelwachstum (Kleearten) zur Bodenlockerung und geringer Frosthärte (Mungo) verlangen einen frühen Aussaattermin. Pflanzen mit rascher Jugendentwicklung (z.B. Senf) sollen nicht zu früh gesät werden. Eine zu gute Herbstentwicklung lässt die Stängel verholzen und der Senf kommt zur Blüte. Ab diesem Zeitpunkt lagert die Pflanze Stickstoff (N) in die verholzten Stängelteile ein und somit ist der gebunden Stickstoff im nächsten Jahr nur sehr schwer verfügbar.

Bei Saatgutmenge nicht sparen

Der Maschinenring empfiehlt bei der Saatgutmenge nicht zu sparen, da sonst im Frühjahr eine teure Korrektur mit Glyphosphaten notwendig wird. Ebenso muss die Aussaattechnik zu den gewählten Saatguttypen passen. Je größer das Korn, umso tiefer muss die Ablage erfolgen. Die Fruchtfolge des Betriebes ist Ausgangspunkt für die Planung. Verwendet man Kreuzblütler in der Fruchtfolge, so scheiden Senf und Ölrettich als Begrünung aus. Beim Einsatz von Rüben in der Fruchtfolge ist die Nematodenresistenz ein Thema. Bei getreidestarken Fruchtfolgen und Marktfruchtbetrieben bekommen Leguminosen als Stickstoffsammler den Vorzug, so der Maschinenring Oberösterreich.


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Autor: Reinhild Jäger Veröffentlichungsdatum: 02.07.2009 20:30
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