Leistungsprüfung für Fleischrinder

Die Rinderzucht Austria (ZAR) hat die jüngsten Daten aus der Leistungsprüfung für Fleischrinder bekannt gegeben. Demnach standen im Jahr 2010 insgesamt 2.697 Kontrollbetriebe unter Fleischleistungsprüfung, sie hielten 25.215 Kontrollkühe.
Im Jahr 2010 setzte sich der kontinuierliche Zuwachs an Betrieben und Kühen in der Fleischleistungsprüfung weiter fort.
Im Jahr 2010 setzte sich der kontinuierliche Zuwachs an Betrieben und Kühen in der Fleischleistungsprüfung weiter fort.
Damit setzte sich auch im Berichtsjahr der kontinuierliche Zuwachs an Betrieben und Kühen in der Fleischleistungsprüfung weiter fort. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Anzahl der Kontrollkühe um knapp 11 % und jene der Kontrollbetriebe um 6 %. Seit 2002 hat sich die Zahl dieser Betriebe fast verdoppelt (+98,7 %), bei den Kontrollkühen wurde sogar ein Plus von 116 % registriert.

Fleischleistungsprüfung in Österreich
Die Fleischleistungsprüfung wird in allen 18 österreichischen Zuchtorganisationen, mit Ausnahme des Kärntner Holsteinverbandes sowie des Vereines der Salzburger Fleckviehzüchter, durchgeführt. Je Kontrollbetrieb wurden im Jahr 2010 bundesweit im Schnitt 9,3 Kontrollkühe gehalten. Am höchsten war deren Zahl im Burgenland mit 22,3, in Tirol wurden im Mittel 6,2 Kühe pro Betrieb gehalten.

Große Rassenvielfalt in der Fleischrinderzucht
Den größten Anteil an Kontrollkühen in der Fleischrinderzucht hat die Rasse Fleckvieh mit 5.507 Stück (21,8 %), gefolgt von den Pinzgauern mit 3.515 (13,9 %), den Murbodnern mit 3.073 Tieren (12,2 %), dem Grauvieh mit 2.848 (11,3 %) und dem Schottischen Hochlandrind mit 1.592 Stück (6,3 %). Es folgen die Rassen Tuxer (6 %), Charolais (5,9 %), Limousin (4,1 %), Waldviertler Blondvieh (3,6 %), Kärntner Blondvieh (3,6 %), Angus (3,1 %) und die restlichen Rassen mit insgesamt 8,1 %.
Die größte Rassenvielfalt im Fleischrinderbereich besteht in Niederösterreich mit 24, gefolgt von der Steiermark und Oberösterreich mit jeweils 23 verschiedenen Rassen. Die größte Anzahl an Kontrollbetrieben weist Tirol mit 539 auf, vor Niederösterreich mit 465 und Salzburg mit 453 Betrieben. Die meisten Kontrollkühe zählt Niederösterreich mit 4.908 Tieren, gefolgt von der Steiermark mit 4.822 und Kärnten mit 3.585 Stück.

Umfangreicher Tätigkeitsbereich der Landeskontrollverbände
Neben der Hauptaufgabe der Datenerfassung im Milch- und Fleischleistungsbereich wird die Struktur der Landeskontrollverbände (LKV) auch für die Gesundheitsüberwachung der Herden im Rahmen der BVD-Bekämpfung (Bovine Virus Diarrhoe) genutzt. Zudem arbeiten die LKV seit 2009 mit akkreditierten Kontrollstellen in der Überwachung der GVO-Freiheit bei den Molkereien Berglandmilch, Gmundner und Tirol Milch zusammen. In manchen Bundesländern werden zusätzlich von den Kontrollassistenten die gesetzlich vorgeschriebenen Trinkwasseruntersuchungen durchgeführt.


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