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Krone und Pöttinger Mähkombinationen im Vergleich

Mit einer Triple-Mähkombination können je nach Verhältnissen 10–15 ha pro Stunde gemäht werden. Auch in Hanglagen wird diese schlagkräftige Technik immer beliebter. Wir haben zwei Schmetterlinge von Krone und Pöttinger miteinander verglichen. Mähen können beide. Bei der praktischen Handhabung gibt es aber zum Teil große Diskrepanzen.
Pöttinger war mit dem Novacat S10 und dem Frontmäher Novocat 301 Alpha-Motion am Start.
Pöttinger war mit dem Novacat S10 und dem Frontmäher Novocat 301 Alpha-Motion am Start.
In Gunstlagen sind schlagkräftige Triple-Mähkombinationen heute nicht mehr wegzudenken. Die meisten Hersteller bieten verschiedene Kombinationsmöglichkeiten an: Getragene oder gezogene Front-/Heckkombinationen, kompakte Schmetterlingsmäher für Großtraktoren mit Rückfahreinrichtung, mit oder ohne Aufbereiter und bei Bedarf auch mit Querförderbändern zur Schwadablage.
Krone nahm mit den Mähwerken EasyCut B890 und dem EasyCut F 320 an diesem Vergleichstest teil.
Krone nahm mit den Mähwerken EasyCut B890 und dem EasyCut F 320 an diesem Vergleichstest teil.
Für unseren Vergleichstest haben wir uns zwei leichte Mähkombinationen ohne Aufbereiter ausgesucht. In der Ebene reicht dafür ein Traktor mit rund 130 PS. Weil die Traktoren aber immer stärker werden, kommen diese Mähwerke auch vermehrt in mäßig steilen Lagen zum Einsatz.

So haben wir getestet
Alle Messungen wurden von Prüfingenieuren der BLT Wieselburg durchgeführt.
Alle Messungen wurden von Prüfingenieuren der BLT Wieselburg durchgeführt.
Alle Messungen wurden von der BLT Wieselburg durchgeführt. Mit beiden Mähkombinationen waren wir beim zweiten und dritten Schnitt sowohl in der Ebene als auch in Hanglagen unterwegs. Als Traktoren kamen ein Fendt 716 Vario, ein Fendt 722 Vario und ein Valtra T202 zum Einsatz. Mit zwei Drehmomentnarben erfasste die BLT Wieselburg den Leistungsbedarf gleichzeitig an der Zapfwelle des Front- und Heckmähwerks, im Leerlauf und beim Mähen.
Vor der Leistungsmessung an der Zapfwelle wurde bei jedem Mähwerk das Auflagegewicht ermittelt.
Vor der Leistungsmessung an der Zapfwelle wurde bei jedem Mähwerk das Auflagegewicht ermittelt.
Davor wurden bei allen Mähwerken die Auflagegewichte nach den praktischen Anforderungen eingestellt. Zudem haben die Prüftechniker sämtliche Abmessungen und Gewichte, die Scheibendrehzahl, die Mähgeschwindigkeit, die Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse bei der Mäharbeit, in Schwad- und Transportstellung erfasst. Die Leistungsmessung haben wir beim zweiten Schnitt durchgeführt. Beim Mähen sind wir durchschnittlich 15,9 km/h schnell gefahren. Die Schnitthöhe aller Mähwerke wurde exakt auf 6 cm Klingenabstand vom Boden eingestellt.

Alle Ergebnisse dieser Vergleichsuntersuchung können Sie in der Ausgabe 07/2015 unserer Fachzeitschrift LANDWIRT (Erscheinungstermin 1. April) lesen.

Kostenloses Probeheft Ausgabe 07/2015 mit Vergleichstest Triple-Mähkombinationen Krone und Pöttinger Teil 1.

veröffentlicht: 23.03.2015 13:37
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