Konkrete Zahlen über die Direktvermarktung sind da
Zum ersten Mal gibt es Zahlen über Ausmaß und Bedeutung der Direktvermarktung für die Landwirtschaft. Die Ergebnisse stammen aus einer Marktanalyse und beruhen damit nicht wie bisher auf Annahmen und Schätzungen.
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Die Befragung ergab, dass die meisten Direktvermarkter Privatkunden mit ihren Produkten versorgen. Jeder zweite Direktvermarkter verkauft seine Spezialitäten ausschließlich an Endverbraucher. Bei knapp der Hälfte gehören neben den Privatkunden auch Wiederverkäufer oder Verarbeiter zum Kundenkreis. 36 % haben Gastronomen, 17 % Lebensmittelhändler und nur 3 % haben Kantinen in ihrer Kundenkartei.
Die Direktvermarkter stellen sich auf weitere Anforderungen ein. Es geht dabei im Kern um eine weitere Abgrenzung von der Konkurrenz, indem Qualität und Kundeninformation weiter verbessert werden. Die drei wichtigsten Ansprüche sehen sie in ständiger Weiterbildung, konstanter Qualität sowie Kundeninformation und dem Sich-Zeit-Nehmen für die Kunden.
Die Profis wissen, dass sie künftig verstärkt zusammenarbeiten müssen, um den Wünschen der Kunden nach besten Produkten und vielfältiger Auswahl gerecht zu werden. Auf Produktinnovationen mit gekonnter Präsentation und auf eine Angebotsausweitung, sowie Auszeichnungen durch das Gütesiegel wird es zunehmend ankommen. Freizeitangebote für die Kunden wie Hoffeste oder Betriebsführungen bleiben beliebt.
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