Schweinefachtag Hatzendorf 2007
Schweinefachtag Hatzendorf, 7. Februar 2007 |
![]() |
Unter einem enormen Besucherandrang wurde am 7. Februar der 25. Hatzendorfer Schweinefachtag abgehalten.
Der Vortrag von DI Franz Xaver Hölzl von der Landwirtschaftskammer Oberösterreich hatte ein grundlegendes Problem: Wachsende Veredelungsbetriebe stoßen immer wieder an die gesetzlich geregelten (CC) oder freiwillig auferlegten (ÖPUL) Stickstoff Obergrenzen.
DI Roger Fechler von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen zeigte auf, dass mit Beginn dieses Jahrtausends ein deutlicher Trend in Richtung erneuerbare Energien feststellbar ist.
DI Rudolf Wiedmann, Landesanstalt für Schweinezucht, Forchheim, zeigt auf, dass die Entscheidung für das optimale Gruppenhaltungssystem vielen Betriebsleitern schwer fällt. Leistung, Kosten und Arbeit stehen im Mittelpunkt der Überlegungen.
In der modernen Schweineproduktion kommt es laut Dr. Alfred Grießler, Traunkreis Vet Clinic, Ried, aufgrund zunehmender Bestandesgrößen zu einer Erregerverdichtung innerhalb von Betrieben. Neben Managementmaßnahmen, einem gezielten Einsatz von Antibiotika und Chemotherapeutika spielen auch Schutzimpfungen bei Ferkel, Zuchtsauen und Ebern eine wichtige Rolle um Infektionskrankheiten besser in den Griff zu bekommen.
Laut Dr. Gerhard Stalljohann, Landwirtschaftszentrums Haus Düsse, werden hohe Rohproteingehalte in der Futterration oft mit einem hohen Leistungsanspruch argumentiert. Eine Überversorgung belastet aber den Stoffwechsel des Schweins und die Geldbörse des Schweinehalters unnötig. Neue Versorgungsempfehlungen helfen, das Fütterungsmanagement zu optimieren.









