Kalkdüngung: trocken oder feucht.

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Die Frage der Kalkdüngung wird oft durch durch den Preis und die Verfügbarkeit von Kalken bestimmt. Die Entscheidung ob feucht oder trocken wird aber auch von Lagermöglichkeit, Qualität und diversen anderen Faktoren beeinflusst.
Kalkdüngung -trocken oder feucht - darüber soll nicht nur der Preis entscheiden.
Kalkdüngung -trocken oder feucht - darüber soll nicht nur der Preis entscheiden.
Zur Gruppe der Feuchtkalke gehören sowohl „Naturfeuchtkalke“ und „Feuchte Rückstandskalke“. In Naturfeuchtkalken kann der Wassergehalt zwischen 10 % bei Silikatkalken und 85 % bei Flüssigkalken schwanken. Bei deren Verwendung ist vor allem auf den Reinkalkanteil zu achten.
„Feuchte Rückstandskalke“ sind Kalkrückstände aus industriellen Verabeitungsprozessen, in denen Kalk als Filter-, Katalysator oder Scheidemedium eingesetzt wird. Demnach entstehen Kalkmilch, Branntkalk oder Kohlensaurer Kalk.

Preiswürdigkeit
Oft entscheidet in erster Linie der Preis über die Kalkart. Bei Naturfeuchtkalken ist jedoch die Mahlfeinheit entscheidend. Eine Mahlfeinheit von 80 % und höher ergibt eine bis zu 10-fach höhere Wirkung. Gröbere Strukturen wiederum lassen sich problemloser am Feldrand lagern und ausbringen.

Feuchtkalk und Wirtschaftsdünger
Generell sind bei der Vermischung von Naturkalken und feuchten Rückstandskalken keine kalkbedingten Stickstoffverluste zu befürchten. Eine Ammoniakabgasung erfolgt nur bei Zugabe größerer Mengen von Brannt-, Misch- oder Löschkalk zu Wirtschaftsdüngern.

Lesen Sie weiter über die Vorzüge und Anwendung von Trocken- und Feuchtkalken in der Ausgabe 21/2011 des Fortschrittlichen Landwirts.


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veröffentlicht: 07.11.2011 11:17


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