Immunglobuline - Unterschiedlich versorgt trotz gleicher Menge

Kategorien zum Thema: Kaelberhaltung Milchvieh Rinder
Der Gesamteiweißgehalt im Blutserum von Kälbern wird in den ersten zehn Lebenstagen sehr stark durch die über die Biestmilch aufgenommenen Immunglobuline beeinflusst.
Eine sichere Resorption von Immunglobulinen aus der Biestmilch ist nur während der ersten 12 Lebensstunden gewährleistet.
Eine sichere Resorption von Immunglobulinen aus der Biestmilch ist nur während der ersten 12 Lebensstunden gewährleistet.
Die Bestimmung der Gesamteiweißwerte wird sowohl in wissenschaftlichen Studien als auch in der Praxis als Kontrollinstrument für die Versorgung der Kälber mit Immunglobulinen aus der Biestmilch genutzt. Am Lehr- und Versuchszentrums Futterkamp der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein wurden bei 302 Kälbern im Rahmen verschiedener Versuche die Gesamteiweißgehalte in den Blutseren der ersten Lebenswoche bestimmt und in Beziehung zur aufgenommenen Biestmilchmenge gesetzt. Mit steigender Biestmilchmenge stiegen auch die Gesamteiweißwerte deutlich an. Es wurde aber ebenfalls ersichtlich, dass nicht alleine die Biestmilchmenge Einfluss auf den Gesamteiweißspiegel im Blutserum der Kälber und damit der resorbierten Immunglobulinmenge nimmt, sondern andere Faktoren mit eine Rolle spielen.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in Ausgabe 13 von "Der fortschrittliche Landwirt".

Autor: Dr. Hans-Jürgen Kunz, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

Weiters in dieser Ausgabe:

veröffentlicht: 20.06.2011 09:58

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